fortrücken

GrammatikVerb · rückt fort, rückte fort, hat/ist fortgerückt
Aussprache
Worttrennungfort-rü-cken
Wortzerlegungfort-rücken
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
etw. von einem Ort wegrücken
Grammatik: mit Hilfsverb ‘hat’
Beispiele:
einen Tisch, eine Lampe fortrücken
ein Haus um mehrere Meter fortrücken (= versetzen)
bildlich
Beispiel:
Unwillkürlich rückten sie Gegenwart von sich fort (= rückten sie von der Gegenwart ab), indem sie einander ... die Geschichten ihrer Vergangenheit erzählten [MusilMann1405]
2.
sich rückend von etw., jmdm. entfernen, beiseite rücken
Grammatik: mit Hilfsverb ‘ist’
Beispiele:
rücke weiter fort!
er musste etwas (vom Fenster) fortrücken

Typische Verbindungen zu ›fortrücken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fortrücken‹.

Verwendungsbeispiele für ›fortrücken‹

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Sie rückt dann so weit als möglich von ihr fort.
Dohm, Hedwig: Christa Ruland. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1902], S. 10059
Er rückte das Amt fort vom Regieren und hin zur medialen Repräsentanz.
Süddeutsche Zeitung, 07.06.2004
Sie entzog der Fürstin ihre Hand, rückte von ihr fort.
Keyserling, Eduard von: Beate und Mareile, Berlin: Fischer [1903], S. 159
Er suchte die Wände ab nach einem Ausgang; er rückte sogar das Sofa fort.
Mann, Heinrich: Der Untertan, Gütersloh: Bertelsmann 1990 [1918], S. 277
Zitationshilfe
„fortrücken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fortr%C3%BCcken>, abgerufen am 03.04.2020.

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