fortreiten

GrammatikVerb · reitet fort, ritt fort, ist fortgeritten
Aussprache
Worttrennungfort-rei-ten
Wortzerlegungfort-reiten
eWDG, 1967

Bedeutung

von einem Ort wegreiten, abreiten
Beispiele:
er ist eben, bei Nacht und Nebel fortgeritten
im Fortreiten gab er seinem Pferd die Sporen

Typische Verbindungen zu ›fortreiten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fortreiten‹.

Verwendungsbeispiele für ›fortreiten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am andern Tag sah ich die Truppen wohl fortreiten, doch konnte ich aus der großen Ferne keinen mehr erkennen.
Christ, Lena: Erinnerungen einer Überflüssigen. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1912], S. 17072
Er ritt in der Richtung zwischen Morgen und Mitternacht fort.
Der Tagesspiegel, 27.07.2001
Er blieb aber nicht lange und ritt auf seinem Maulesel wieder fort.
Hilsenrath, Edgar: Das Märchen vom letzten Gedanken, München: Piper 1989, S. 383
Ich wachte sehr zeitig auf und setzte mich auf das Pferd, um fortzureiten, ohne eigentlich ausgeschlafen zu haben.
May, Karl: Winnetou IV, Berlin: Neues Leben 1993 [1910], S. 96
Der Offizier hat die Mütze abgenommen und sich bekreuzigt und ist fortgeritten mit seinen Kosaken.
Wiechert, Ernst: Das einfache Leben, München: Ullstein Taschenbuchverl. 2000 [1946], S. 204
Zitationshilfe
„fortreiten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fortreiten>, abgerufen am 01.04.2020.

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