fortrollen

GrammatikVerb · rollt fort, rollte fort, hat/ist fortgerollt
Aussprache
Worttrennungfort-rol-len
Wortzerlegungfort-rollen
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
etw. von einem Ort wegrollen
Grammatik: mit Hilfsverb ‘hat’
Beispiele:
eine Kugel, ein Fass fortrollen
der Karren wurde 100 Meter weit fortgerollt (= weggerückt)
2.
sich rollend entfernen
Grammatik: mit Hilfsverb ‘ist’
Beispiel:
der Wagen ist gerade fortgerollt
bildlich
Beispiel:
das Echo rollte hallend an den Bergwänden fort

Typische Verbindungen
computergeneriert

rollen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fortrollen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie rollten das Bett fort und verschwanden in einem Lift.
Die Zeit, 17.06.1999, Nr. 25
Die Architektur scheint in Bewegung zu geraten, zu kippen, fortzurollen.
Süddeutsche Zeitung, 16.08.2002
Wenn der Ball fortrollt, werde ich ihn für sie zurückholen.
Jens, Walter: Nein, München: Piper 1968 [1950], S. 68
Man sieht jetzt täglich 5 bis 10 Waggon fertiges Fabrikat fortrollen.
Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 04.03.1907
Der Stoß rollt durch das Gebirge fort und versetzt die Erde in hastige Schwingung.
Reger, Erik [d.i. Dannenberger, Hermann]: Union der festen Hand, Kronberg/Ts.: Scriptor 1976 [1931], S. 227
Zitationshilfe
„fortrollen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fortrollen>, abgerufen am 13.12.2019.

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