fortscheuchen

GrammatikVerb
Worttrennungfort-scheu-chen
Wortzerlegungfort-scheuchen
eWDG, 1967

Bedeutung

jmdn., etw. von einem Ort wegscheuchen, fortjagen
Beispiel:
einen Hund, einen Vogel fortscheuchen
bildlich etw. zerstreuen
Beispiele:
Bedenken, Zweifel fortscheuchen
er war bemüht, die trügerischen Hoffnungen fortzuscheuchen [Storm3,75]

Typische Verbindungen zu ›fortscheuchen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fortscheuchen‹.

Verwendungsbeispiele für ›fortscheuchen‹

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Das Früher hing ihm wie ein böser Schatten an, der nicht fortzuscheuchen war.
Marchwitza, Hans: Roheisen, Berlin: Verlag Tribüne Berlin 1955, S. 61
Er lässt die Kameraleute fortscheuchen und bittet selbst die Kardinäle hinaus.
Süddeutsche Zeitung, 27.03.2000
Aber sie schwingen nur ihre Waffen und scheuchen sie fort.
Die Welt, 05.07.2003
Ein Wachmann scheuchte sie fort, doch sie hatten das Entsetzliche gesehen.
Die Zeit, 04.05.2005, Nr. 19
Herbert drängte sich nach vorn und machte eine Handbewegung, als wollte er alle fortscheuchen.
Jentzsch, Kerstin: Ankunft der Pandora, München: Heyne 1997 [1996], S. 326
Zitationshilfe
„fortscheuchen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fortscheuchen>, abgerufen am 09.04.2020.

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