Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

fortscheuchen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung fort-scheu-chen
Wortzerlegung fort- scheuchen
eWDG

Bedeutung

jmdn., etw. von einem Ort wegscheuchen, fortjagen
Beispiel:
einen Hund, einen Vogel fortscheuchen
bildlich etw. zerstreuen
Beispiele:
Bedenken, Zweifel fortscheuchen
er war bemüht, die trügerischen Hoffnungen fortzuscheuchen [ Storm3,75]

Verwendungsbeispiele für ›fortscheuchen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Früher hing ihm wie ein böser Schatten an, der nicht fortzuscheuchen war. [Marchwitza, Hans: Roheisen, Berlin: Verlag Tribüne Berlin 1955, S. 61]
Er lässt die Kameraleute fortscheuchen und bittet selbst die Kardinäle hinaus. [Süddeutsche Zeitung, 27.03.2000]
Aber sie schwingen nur ihre Waffen und scheuchen sie fort. [Die Welt, 05.07.2003]
Ein Wachmann scheuchte sie fort, doch sie hatten das Entsetzliche gesehen. [Die Zeit, 04.05.2005, Nr. 19]
Herbert drängte sich nach vorn und machte eine Handbewegung, als wollte er alle fortscheuchen. [Jentzsch, Kerstin: Ankunft der Pandora, München: Heyne 1997 [1996], S. 326]
Zitationshilfe
„fortscheuchen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fortscheuchen>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
fortscheren
fortschaffen
fortsausen
fortrühren
fortrücken
fortschicken
fortschieben
fortschießen
fortschleichen
fortschlendern