fortschleichen

GrammatikVerb · schlich fort, ist/hat fortgeschlichen
Worttrennungfort-schlei-chen
Wortzerlegungfort-schleichen
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
mit Hilfsverb ›ist‹
heimlich von einem Ort wegschleichen
Beispiele:
leise, unbemerkt fortschleichen
er ist auf einmal fortgeschlichen
Eines Nachts ... sehe ich zwei dunkle Gestalten eiligst fortschleichen [TurekWende163]
2.
mit Hilfsverb ›hat‹
sich fortschleichensich heimlich davonmachen
Beispiele:
sich sacht, verstohlen (aus einem Zimmer, von einem Versteck) fortschleichen
er hat sich wie ein Dieb in der Nacht fortgeschlichen

Typische Verbindungen
computergeneriert

heimlich schleichen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fortschleichen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich wählte einen Platz weit hinten, um mich unbemerkt fortschleichen zu können.
Die Zeit, 29.12.1961, Nr. 53
Ted Brown träumte von einem Wolf, der an ihm zerrte und dann fortschlich.
Die Zeit, 03.02.1958, Nr. 05
Er schämte sich aber, jetzt, nachdem er Aufsehen erregt hatte, vor allen Blicken wieder hinauszugehen, fortzuschleichen wie ein geprügelter Hund.
Koeppen, Wolfgang: Tauben im Gras. In: ders., Drei Romane, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972 [1951], S. 91
Sie schlich mit den Kindern fort.
Salten, Felix: Bambi, Frankfurt a. M.: Fischer 1956 [1923], S. 74
Und ich gewann die Kraft, mich fortzuschleichen!
Altenberg, Peter: Märchen des Lebens. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1908], S. 6345
Zitationshilfe
„fortschleichen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fortschleichen>, abgerufen am 23.08.2019.

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