Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

fortschleudern

Grammatik Verb
Worttrennung fort-schleu-dern
Wortzerlegung fort- schleudern
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

von einer Stelle an eine andere schleudern, wegschleudern

Verwendungsbeispiele für ›fortschleudern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihm fiel nichts ein, das er noch besessen hätte, um es fortschleudern zu können. [Kopetzky, Steffen: Grand Tour, Frankfurt am Main: Eichborn 2002, S. 64]
Frau B. entreißt der Katze das Kind, schleudert sie fort. [Bild, 12.03.1999]
Die grimmige Jungfrau schleuderte den Stuhl fort und warf sich auf den Gegner. [Kolbenheyer, Erwin Guido: Das dritte Reich des Paracelsus, München: J. F. Lehmanns 1964 [1925], S. 722]
Das Bodengestein wird geschmolzen und als Lava kilometerweit fortgeschleudert, die übermäßig erhitzte Luft entlädt sich in einer gewaltigen Druckwelle. [Der Tagesspiegel, 03.02.2002]
Da kann er noch so viele Flaschen bis auf den Grund austrinken und lässig fortschleudern, es wird kein Trinker aus ihm. [Süddeutsche Zeitung, 27.11.1998]
Zitationshilfe
„fortschleudern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fortschleudern>.

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