fortschwemmen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungfort-schwem-men
Wortzerlegungfort-schwemmen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw., jmdn. von einem Ort wegschwemmen
Beispiele:
Sand, Lehm aus dem Boden fortschwemmen
der Regen schwemmte den Staub von der Straße fort
die Ertrunkenen wurden von der Flut fortgeschwemmt
bildlich
Beispiele:
die Menschen schwemmten uns mit fort (= rissen uns mit fort)
vom Kummer, von der Verzweiflung fortgeschwemmt
Und zuweilen drohte ... ein ähnliches Gefühl ihn fortzuschwemmen (= zu übermannen) [Feuchtw.Füchse827]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Flut Regen schwemmen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fortschwemmen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Außerdem werden leicht lösliche Salze stark ausgelaugt, vielleicht sogar fortgeschwemmt.
Schmidt, P. K.: Die Versicherung künstlicher Düngemittel gegen Brandschaden. In: Praktischer Wegweiser, 01.10.1925, S. 470
Fast scheint es, als müsse sie die Wörter, die die Ahr fortgeschwemmt hat, mühsam ins Tal zurückschleppen.
Süddeutsche Zeitung, 07.09.1999
Unter den Häuserskeletten vom Alex aber scheint das Pflaster fortgeschwemmt zusein.
Die Zeit, 14.04.1949, Nr. 15
Oder wuchs dies alles, eben erst fortgeschwemmt und kaum versunken, schon wieder protzig aus dem Morast empor?
Ransmayr, Christoph: Die letzte Welt, Gütersloh: Bertelsmann 1990 [1990], S. 158
Die Lust brauste über die Erinnerung hin und schwemmte alle Spuren fort.
Roth, Joseph: Radetzkymarsch, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1978 [1932], S. 232
Zitationshilfe
„fortschwemmen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fortschwemmen>, abgerufen am 21.10.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
fortschwelen
Fortschrittswillen
Fortschrittswille
Fortschrittsoptimismus
Fortschrittsidee
fortschwimmen
fortsegeln
fortsehen
fortsehnen
fortsetzen