fortschwimmen

GrammatikVerb · schwamm fort, ist fortgeschwommen
Worttrennungfort-schwim-men
Wortzerlegungfort-schwimmen
eWDG, 1967

Bedeutung

von einem Ort wegschwimmen, davonschwimmen
Beispiel:
Wasservögel, Bretter schwimmen (auf dem Strom) fort
bildlich
Beispiele:
Gedanken, Erinnerungen schwammen fort (= entschwanden)
umgangssprachlich ihm sind alle Felle fortgeschwommen (= er musste die Hoffnung aufgeben)

Typische Verbindungen
computergeneriert

schwimmen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fortschwimmen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir haben uns gleichsam von uns empfohlen und sind fortgeschwommen.
Altenberg, Peter: Was der Tag mir zuträgt. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1901], S. 722
Seine Felle fortschwimmen sehen: seine Hoffnungen in nichts zerrinnen sehen.
Röhrich, Lutz: Fell. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 17682
So schwimme ich momentan im Geld - aber alles schwimmt fort bei der maßlosen Teuerung.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1923. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1923], S. 155
Sie fiel mir aus der Hand, kullerte die Wiese hinab in die Iser und schwamm fort.
Die Zeit, 24.06.1999, Nr. 26
Die Punkte sah Schaller fortschwimmen, mühte sich vergeblich um eine Spielverlegung.
Süddeutsche Zeitung, 12.08.1997
Zitationshilfe
„fortschwimmen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fortschwimmen>, abgerufen am 19.10.2019.

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