forttragen

GrammatikVerb · trägt fort, trug fort, hat fortgetragen
Aussprache
Worttrennungfort-tra-gen (computergeneriert)
Wortzerlegungfort-tragen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw., jmdn. von einem Ort wegtragen, fortbringen
Beispiele:
einen Tisch, eine Bank forttragen
Verletzte vom Unglücksort forttragen
etw., jmdn. auf dem Rücken, auf den Schultern forttragen
Kisten in den Lagerraum, zum Speicher forttragen

Thesaurus

Synonymgruppe
abtransportieren · ↗ausräumen · beiseiteräumen · ↗beseitigen · ↗entfernen · ↗fortbringen · ↗fortschaffen · ↗verbringen · ↗verfrachten · ↗wegbringen · ↗wegräumen · ↗wegschaffen  ●  forttragen  veraltend
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Erinnerung Fluß Gedanke Leiche Meer Polizist Strömung Wind aufheben tragen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›forttragen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der sacht surreale Sog trägt den jungen Mann, gleich einem wirbelnden Blatt, fort aus der Wirklichkeit.
Süddeutsche Zeitung, 29.11.2002
Man sieht es drüben, man phantasiert, man genießt das unerreichbare Idyll und trägt sein Bild mit sich fort.
Die Zeit, 23.08.1985, Nr. 35
Der Wind, der wie ein wütender Hund bellte und den Schuppen ansprang, trug den Geruch weit mit sich fort.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 298
Ich nahm sie in die Arme, hob sie auf, trug sie fort.
Voß, Richard: Zwei Menschen, Stuttgart: Engelhorn 1911 [1949], S. 80
Den Kopf hatte er mit seinem Bruder schon vorher fortgetragen.
Friedländer, Hugo: Die Ermordung des Oberstleutnants Roos. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1910], S. 992
Zitationshilfe
„forttragen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/forttragen>, abgerufen am 24.04.2019.

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