fortwünschen

GrammatikVerb
Worttrennungfort-wün-schen
Wortzerlegungfort-wünschen
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
wünschen, dass man von einem unangenehmen Ort fort wäre; sich wegwünschen
b)
wegwünschen

Typische Verbindungen
computergeneriert

wünschen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fortwünschen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er fühlt sich begafft, wie nackt, und wünscht sich weit fort von hier.
Die Welt, 27.02.2002
Sehnlich hatte ich mich einst fortgewünscht aus der einsamen Heide.
Bischoff, Charitas: Bilder aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 7130
Erst hat man Claus Peymann fortgewünscht, dann sehnt man ihn zurück.
Süddeutsche Zeitung, 02.07.1999
Egal wie groß indes der Protest angesichts der Todesurteile gegen Ehebrecherinnen anschwillt, die Scharia kann man hier nicht fortwünschen.
Die Welt, 24.08.2002
Ich wünschte mich fort, nachhause, in mein ruhiges Leben.
Rinser, Luise: Mitte des Lebens, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1952 [1950], S. 265
Zitationshilfe
„fortwünschen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fortwünschen>, abgerufen am 14.11.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
fortwuchern
fortwollen
fortwischen
Fortwirkung
fortwirken
fortwursteln
fortzahlen
Fortzahlung
fortzerren
fortzeugen