fortwehen

GrammatikVerb
Worttrennungfort-we-hen
Wortzerlegungfort-wehen
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
wehend entfernen; von einem Ort fortblasen
2.
vom Wind weggetragen werden; an eine andere Stelle wehen

Typische Verbindungen zu ›fortwehen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fortwehen‹.

Verwendungsbeispiele für ›fortwehen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Rund 890 Häuser wurden zum Teil schwer beschädigt, zahlreiche Dächer fortgeweht, Autos zertrümmert und Bäume entwurzelt.
Die Zeit, 07.05.2012 (online)
Der Überseehafen war das Tor zur Welt, eine frische Brise wehte den ideologischen Muff fort.
Der Tagesspiegel, 06.07.2003
Ein Luftzug nahm es mit und wehte es fort, weit fort.
Dohm, Hedwig: Christa Ruland. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1902], S. 10221
Die Grasnarbe ging verloren, der Wind wehte die fruchtbare Deckschicht fort.
Süddeutsche Zeitung, 24.12.2001
In Torgau an der Elbe wehte der Chor-Geist 430 Jahre, dann wehte es ihn fort.
Die Welt, 24.12.1999
Zitationshilfe
„fortwehen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fortwehen>, abgerufen am 09.04.2020.

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