fortwollen

GrammatikVerb · will fort, wollte fort, hat fortgewollt
Aussprache
Worttrennungfort-wol-len
Wortzerlegungfort-wollen2

Bedeutungsübersicht+

  1. [umgangssprachlich] ...
    1. 1. von einem Ort wegwollen, wegstreben
    2. 2. vorwärtswollen, weiterwollen
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich
1.
von einem Ort wegwollen, wegstreben
siehe auch fort (1)
Beispiel:
sie wollten schon lange fort
2.
vorwärtswollen, weiterwollen
siehe auch fort (2 a)
Beispiel:
meine Beine wollen nicht mehr so recht fort (= wollen nicht mehr gehen)

Typische Verbindungen zu ›fortwollen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fortwollen‹.

Verwendungsbeispiele für ›fortwollen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für jene Bürger, die gerne fortwollen, soll es Alternativen geben.
Die Zeit, 13.06.2013, Nr. 25
Die Herren meinten denn schließlich, wenn ich doch durchaus von ihnen fortwolle, so möge ich doch erst diese neue Maschine fertig konstruieren.
Voß, Ernst: Lebenserinnerungen und Lebensarbeit des Mitbegründers der Schiffswerft von Blohm & Voß. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1924], S. 8680
Aber in ihrem Schweigen wühlte in zerrender Qual das Doppelte, daß sie fortwollte und dennoch irgendwoher das Verlangen trug, zu bleiben und zu gehorchen.
Jacques, Norbert: Dr. Mabuse, der Spieler, Gütersloh: Bertelsmann 1961 [1920], S. 114
Und wenn die Jugend fortwill, will sie nach Helsinki, nach Paris, vielleicht Spanien.
Die Zeit, 15.10.2003, Nr. 42
Zitationshilfe
„fortwollen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fortwollen>, abgerufen am 04.04.2020.

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