fortzeugen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung fort-zeu-gen
Wortzerlegung fort-zeugen1
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben weiterwirken
Beispiele:
alle echte Kunst zeugt fort
die fortzeugende Kraft einer Idee
Das eben ist der Fluch der bösen Tat, / Daß sie, fortzeugend, immer Böses muß gebären [SchillerPiccolominiV 1]

Typische Verbindungen zu ›fortzeugen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fortzeugen‹.

Verwendungsbeispiele für ›fortzeugen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie zeugen sich immer weiter in ferne Nebel und Tiefen endloser Umwandlungen fort.
Die Zeit, 29.03.2010, Nr. 13
Nichts spricht nur für sich allein, jedes zeugt sich fort und wandelt sich, alles scheint in Bewegung und kehrt doch unweigerlich wieder zurück.
Süddeutsche Zeitung, 03.02.1998
Es zeugt die Verfolgung sich selber fort, so, daß sie sich von ihrem ideologischen Ursprung lösen kann.
konkret, 1989
Und so zeugt sich Folter weiter fort: jede erpreßte Handlung hinterläßt den Verdacht, daß bei nachlassendem Druck eine andere zu erwarten wäre.
konkret, 1987
Diese Geschlossenheit, ursprünglich Folge der Entscheidung im Streit um die K-Frage, zeugt sich inzwischen selbst fort.
Der Tagesspiegel, 19.06.2002
Zitationshilfe
„fortzeugen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fortzeugen>, abgerufen am 01.06.2020.

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