frömmeln

Worttrennungfröm-meln
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

abwertend sich (übertrieben) fromm gebärden, (übertriebene) Frömmigkeit zur Schau stellen

Verwendungsbeispiele für ›frömmeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mendelssohn frömmelt ja kompositorisch nicht einfach, sondern er komponiert dezidiert evangelisch.
Süddeutsche Zeitung, 20.01.2001
Die nach 1780 entstehenden Porträtstiche sind in ihrem Stil wie die gleichzeitige Malerei kälter und ausgesprochen frömmelnd.
o. A.: Lexikon der Kunst - L. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 32984
Nein, da wurde nicht gefrömmelt, sondern der Segen des Groschens gepriesen.
Die Zeit, 25.02.1985, Nr. 08
Dabei werden auch die Interessen der Athleten berücksichtigt ", frömmelte er in Monaco.
Süddeutsche Zeitung, 26.11.2001
Und während wir kratzen, und während wir uns unterwinden, frömmeln wir über die Niederungen des Publikumsgeschmacks.
Die Zeit, 18.09.2000, Nr. 38
Zitationshilfe
„frömmeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fr%C3%B6mmeln>, abgerufen am 09.04.2020.

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