frühstücken

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungfrüh-stü-cken (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

ein Frühstück einnehmen
Beispiele:
gut, ausgiebig, wenig frühstücken
wir haben noch nicht gefrühstückt
Er hatte nach der Jagd stark gefrühstückt [Feuchtw.Füchse450]
etw. zum Frühstück essen
Beispiele:
Brot, Eier frühstücken
ich will erst noch eine Kleinigkeit frühstücken
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Frühstück · frühstücken
Frühstück n. ‘morgendliche Mahlzeit’, spätmhd. vruo-, vrüestücke (mhd. morgenbrōt ablösend), zusammengesetzt aus den unter ↗früh und unter ↗Stück (s. d.) behandelten Wörtern, anfangs interpretiert mit der erste pisse ‘der erste Bissen’ (15. Jh.). frühstücken Vb. ‘die Morgenmahlzeit einnehmen’ (15. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
(das) Frühstück einnehmen · (ein) Frühstück essen · (einen) Kaffee zum Frühstück trinken · (seinen) Morgenkaffee trinken · Kaffee trinken · frühstücken  ●  ↗dejeunieren  veraltet, franz.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Balkon Bett Brötchen Café Croissant Freie Marmelade Morgen Müsli Rührei Sonnenaufgang Speisesaal Speisewagen Terrasse Terroristin Toast abendessen aufstehen ausgiebig ausschlafen dinieren duschen gemütlich joggen kämmen mittags morgens rasieren zusammen übernachten

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›frühstücken‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich liebe es, mich morgens in Ruhe frisch zu machen, lange zu frühstücken.
Bild, 29.09.2005
Vorgestern habe ich noch mit ihr gefrühstückt, da schien sie sehr frustriert, hat aber kein Wort über ihre Entscheidung gesagt.
Die Welt, 25.03.2000
Dann begann auch er zu frühstücken, und zu seiner eigenen Überraschung schmeckte es ihm sogar.
Hohlbein, Wolfgang: Das Druidentor, Stuttgart: Weitbrecht 1993, S. 88
Nun frühstücken wir gemeinsam, am besten in einer Ecke des Hofes.
Schulze, Hermann: Frohes Schaffen und Lernen mit Schulanfängern, Langensalza u. a.: Beltz 1939 [1931], S. 32
Er frühstückte hastig, unachtsam, große Brocken in den Mund schiebend, heftig kauend.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 47
Zitationshilfe
„frühstücken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/frühstücken>, abgerufen am 23.03.2019.

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