fremdeln

Grammatik Verb · fremdelt, fremdelte, hat gefremdelt
Aussprache [ˈfʀɛmdl̩n]
Worttrennung frem-deln
ZDL-Basisartikel

Bedeutungen

1.
sich scheu, misstrauisch gegenüber anderen Personen verhalten
Beispiele:
das Kind fremdelt
die Grünen fremdeln mit der Union
2.
sich in einer neuen Umgebung scheu, ängstlich verhalten
Beispiel:
sie fremdelt noch mit Berlin

letzte Änderung:

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) fremd fühlen · (sich) nicht zugehörig fühlen · fremdeln · unsicher sein (in fremder Umgebung)
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›fremdeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fremdeln‹.

Verwendungsbeispiele für ›fremdeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ob der mal einer von ihnen wird, sei noch dahingestellt, mitunter scheint der gestrenge Herr doch noch etwas zu fremdeln.
Der Tagesspiegel, 18.06.2004
Man starrt auf die Wörter, und sie zieren sich, sie fremdeln, sie wollen nicht mehr.
Die Zeit, 13.09.1996, Nr. 38
Tatsächlich fremdeln Babys überall auf der Welt, aber sie fremdeln unterschiedlich stark.
P. M.: Peter Moosleitners interessantes Magazin, 1993, Nr. 10
Sie fühle sich wohl und "fremdle in keiner Weise", sagte sie kürzlich.
Süddeutsche Zeitung, 27.12.2002
Die Stellen, an denen ich vor Gegenständen aus unersichtlichem Grund einmal fremdeln mußte, sie kehren immer wieder.
Müller,Herta: Der König verneigt sich und tötet, München: Carl Hanser Verlag 2003, S. 0
Zitationshilfe
„fremdeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fremdeln>, abgerufen am 04.05.2021.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Fremdeinwirkung
Fremdeinschluss
Fremdeinschätzung
Fremdeinfluss
Fremde
fremden
Fremdenbesuch
Fremdenbett
Fremdenbuch
Fremdenfang