Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

fremdeln

Grammatik Verb · fremdelt, fremdelte, hat gefremdelt
Aussprache [ˈfʀɛmdl̩n]
Worttrennung frem-deln
Wortzerlegung fremd -el2
ZDL-Basisartikel

Bedeutungen

1.
sich scheu, misstrauisch gegenüber anderen Personen verhalten
Beispiele:
das Kind fremdelt
die Grünen fremdeln mit der Union
2.
sich in einer neuen Umgebung scheu, ängstlich verhalten
Beispiel:
sie fremdelt noch mit Berlin

letzte Änderung:

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) fremd fühlen · (sich) nicht zugehörig fühlen · fremdeln · unsicher sein (in fremder Umgebung)
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›fremdeln‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fremdeln‹.

Verwendungsbeispiele für ›fremdeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man starrt auf die Wörter, und sie zieren sich, sie fremdeln, sie wollen nicht mehr. [Die Zeit, 13.09.1996, Nr. 38]
In dem weihevollen Haus werden viele der modernen Werke furchtbar fremdeln. [Die Zeit, 09.07.2012, Nr. 27]
Noch fremdelt er, wird aber vertrauter mit jeder schlafarmen Nacht. [Die Zeit, 16.08.2010 (online)]
Ob der mal einer von ihnen wird, sei noch dahingestellt, mitunter scheint der gestrenge Herr doch noch etwas zu fremdeln. [Der Tagesspiegel, 18.06.2004]
Wir können inzwischen ihre Sprache verstehen, aber wir fremdeln noch gewaltig. [Der Tagesspiegel, 02.05.2004]
Zitationshilfe
„fremdeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fremdeln>.

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