freundnachbarlich

GrammatikAdjektiv
Worttrennungfreund-nach-bar-lich
WortzerlegungFreundnachbarlich
eWDG, 1967

Bedeutung

mit dem Nachbarn freundschaftlich verbunden
Beispiele:
eine freundnachbarliche Zusammenarbeit, Einladung
zwischen ihnen, den beiden Staaten herrschen freundnachbarliche Beziehungen
jmdm. freundnachbarlichen Beistand leisten
um auf freundnachbarliche ... Unterstützung zu dringen [Ric. HuchDreißigjähr. Krieg1,68]

Verwendungsbeispiele für ›freundnachbarlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das drückt sich in einer „freundnachbarlichen“ Haltung gegenüber der deutschen Konkurrenz aus.
Die Zeit, 04.01.1965, Nr. 01
Bis auf einige Scharmützel über unwichtige Dinge war das Verhältnis sehr freundnachbarlich.
Die Zeit, 24.01.2011, Nr. 04
Das Verhältnis zur Deutschen Bundesrepublik sei in jeder Beziehung freundnachbarlich.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1952]
Dagegen verlangte ich, daß jede Wissenschaft den Anschluß an ihre Nachbarinnen suchen müsse, nicht zu engherziger Abgrenzung des bisherigen Besitzes, sondern zu freundnachbarlicher Aushilfe.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Sie ist eindeutig für den Faschismus; wer die freundnachbarlichen Beziehungen der Schweiz stört, dessen Blatt wird verwarnt, dann verboten; das geht auch auf ausländische Publikationen.
Tucholsky, Kurt: An Hedwig Müller, 29.03.1934. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1934], S. 9674
Zitationshilfe
„freundnachbarlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/freundnachbarlich>, abgerufen am 04.04.2020.

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