friedlos

Grammatik Adjektiv
Worttrennung fried-los
Wortzerlegung Frieden-los
Wortbildung  mit ›friedlos‹ als Erstglied: ↗Friedlosigkeit

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. [gehoben] ohne Frieden, ruhelos
  2. 2. [historisch] geächtet, vogelfrei
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
gehoben ohne Frieden, ruhelos
Beispiele:
ein friedloses Leben
Lärm und Gezänk der friedlosen Welt [ WaggerlJahr47]
2.
historisch geächtet, vogelfrei
Beispiel:
friedlos zog der Verbannte von Land zu Land

Typische Verbindungen zu ›friedlos‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›friedlos‹.

Verwendungsbeispiele für ›friedlos‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie aber verhielt es sich mit dem Schreiben während anhaltend friedloser Welt?
Die Zeit, 23.05.2006, Nr. 22
In der friedlosen Welt wolle Gott mit Weihnachten seinen Frieden zusagen.
Süddeutsche Zeitung, 27.12.2001
Manchmal scheint der alte Müll sich nur noch in einigen friedlosen Wahnfried-Hirnen zu stauen.
Die Welt, 25.07.2001
Borks Blick kam nicht los von diesem Gesicht, nicht los von ihrem unsäglich friedlosen Mund.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 12.03.1924
Das gewaltigste Tatsachenmaterial für die näheren empirischen Feststellungen innerhalb dieses Problemkreises bieten der Weltkrieg und seine Nachklänge im friedlosen Europa von heute.
Schultze-Pfaelzer, Gerhard: Propaganda, Agitation, Reklame, Berlin: Stilke 1923, S. 25
Zitationshilfe
„friedlos“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/friedlos>, abgerufen am 30.09.2020.

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