frisch-fröhlich

Alternative Schreibungfrischfröhlich
GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungfrisch-fröh-lich
Wortzerlegungfrischfröhlich
Rechtschreibregeln§ 36 (1.4), § 44 (2)
eWDG, 1967

Bedeutung

heiter, unbeschwert
Beispiele:
ein frischfröhliches Abenteuer
spöttisch jetzt, wo aus dem frischfröhlichen Krieg ... nichts geworden ist [WeiskopfAbschied v. Frieden1,342]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vorläufig lebe ich frisch-fröhlich, stehe mit beiden Beinen auf der Erde und denke nicht daran, alles zu filtern, zu laugen oder zu destillieren.
Süddeutsche Zeitung, 24.06.1995
An dem sitzt er und denkt nach, während ringsherum frischfröhlich gemordet wird.
Die Zeit, 09.10.1992, Nr. 42
Die Konsequenz daraus heißt nicht, nun frischfröhlich mitzumachen gegen den Irak.
Die Welt, 18.12.2002
Und manchen frischfröhlichen Kameraden deckt heute der weiße, weiche Sand der Düne.
Brief von Ludwig Finke vom 28.04.1915. In: Witkop, Philipp (Hg.), Kriegsbriefe gefallener Studenten, München: Müller 1928 [1915], S. 65
Dabei war er eigentlich »ärarisch« gesinnt, behütete seine Ideale vom frischfröhlichen Krieg trotz seiner persönlichen Abneigung, beim Militär zu bleiben.
Meisel-Hess, Grete: Die Intellektuellen. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 10964
Zitationshilfe
„frisch-fröhlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/frisch-fröhlich>, abgerufen am 21.08.2019.

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