futtern

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungfut-tern (computergeneriert)
Wortbildung mit ›futtern‹ als Letztglied: ↗anfuttern · ↗dickfuttern · ↗durchfuttern · ↗herausfuttern · ↗leerfuttern · ↗mitfuttern · ↗rausfuttern · ↗reinfuttern · ↗wegfuttern
eWDG, 1967

Bedeutung

salopp (stark) essen
Beispiele:
die Kinder haben tüchtig, wie Scheunendrescher gefuttert
du hast wohl lange nichts zu futtern bekommen?
dort gibt's ordentlich zu futtern
etw. essen
Beispiele:
in der Pause futterten sie ihre Butterbrote
ihr habt wohl zu viel Obst gefuttert?
sich satt futtern

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) einverleiben · (sich) gütlich tun (an) · (sich) zu Gemüte führen · Nahrung aufnehmen · ↗essen · ↗speisen · ↗verkosten · ↗verschmausen · ↗verspeisen · zu Munde führen  ●  Essen fassen  ugs. · ↗einnehmen (Mahlzeit)  geh. · ↗fressen  derb · futtern  ugs. · in sich hineinschaufeln  ugs. · ↗mampfen  ugs. · ↗spachteln  ugs. · ↗verdrücken  ugs. · ↗vernaschen  ugs. · ↗verputzen  ugs. · ↗verspachteln  ugs. · ↗weghauen  ugs. · ↗wegputzen  ugs. · wegspachteln  ugs.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Affe Banane Bonbon Brötchen Chip Döner Erdnuss Grünzeug Igel Keks Kilo Nudel Pizza Pommes Schokolade Schokoriegel Süßigkeit Tüte Wurst Würstchen an anfuttern durch futtern genüßlich hinein satt schlürfen weg wegfuttern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›futtern‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und kleine Kinder angewiesen wurden, sich doch mal wieder so richtig satt zu futtern.
Süddeutsche Zeitung, 08.07.2002
Oder ziehen Sie es vor, sich zu Tode zu futtern?
Die Zeit, 17.01.1997, Nr. 4
Um das zu vermeiden, futterte ich noch viel Honig und Traubenzucker.
Wilberg, Gerlinde M.: Zeit für uns, München: Frauenbuchverl. 1979, S. 86
Genau wie Kuchen wird auch Konfekt nicht sofort von der Platte oder aus dem Karton gefuttert, wenn es angeboten wird.
Smolka, Karl: Gutes Benehmen von A - Z. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1957], S. 18969
Es ist schon später Nachmittag, und du hast seit heute früh noch nichts gefuttert, Genosse Werkleiter.
Marchwitza, Hans: Roheisen, Berlin: Verlag Tribüne Berlin 1955, S. 196
Zitationshilfe
„futtern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/futtern>, abgerufen am 23.02.2019.

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