futterneidisch

GrammatikAdjektiv
Worttrennungfut-ter-nei-disch
eWDG, 1967

Bedeutung

neidisch auf die Nahrung, die ein anderer bekommt
a)
vom Tier
Beispiel:
die Hühner sind futterneidisch aufeinander
b)
salopp
vom Menschen
Beispiel:
der kleine Karl war gefräßig und futterneidisch [I. SeidelLabyrinth87]
missgünstig, neidisch
Beispiel:
bei diesem Geschäft waren die Konzerne futterneidisch

Verwendungsbeispiele für ›futterneidisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie sind eifersüchtig, Futterneidisch und aufmerksam, wenn man ihnen etwas zeigt, was man von einem Pferd nicht sagen kann.
Süddeutsche Zeitung, 04.08.1994
Eine futterneidische Kollegin warf mir vor, für diese Abrechnung mit der ausgezeichnet funktionierenden Schweiz hätte ich Fördergelder bekommen.
Die Zeit, 16.07.2012, Nr. 29
Plötzlich gibt es einen „Literaturhaussprecher“, mehrere Modelle konkurrieren futterneidisch um die locker sitzenden Subventionen.
Die Zeit, 03.03.1989, Nr. 10
Beide waren zudem futterneidisch.
Der Tagesspiegel, 06.12.2001
Am futterneidischsten sind die Ärzte!
Konsalik, Heinz G.: Der Arzt von Stalingrad, Hamburg: Dt. Hausbücherei 1960 [1956], S. 240
Zitationshilfe
„futterneidisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/futterneidisch>, abgerufen am 01.04.2020.

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