gülden

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennunggül-den (computergeneriert)
eWDG, 1969

Bedeutung

dichterisch golden
Beispiel:
Meine Mutter hat manch gülden Gewand [GoetheErlkönig]

Thesaurus

Synonymgruppe
aus Gold · ↗golden · ↗goldfarben · ↗goldfarbig  ●  gülden  geh., poetisch, altertümelnd
Assoziationen
  • Gold  ●  Aurum  lat.
Synonymgruppe
blond · ↗blondgelockt · ↗goldblond · ↗goldfarben · ↗goldglänzend · ↗hellhaarig · maisblond  ●  ↗golden  poetisch · gülden  geh., poetisch · ↗semmelblond  ugs.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arm Becher Engel Gewand Haar Herbst Inschrift Kette Krone Kugel Letter Licht Locke Mantel Pracht Ring Sonne Stern Tugendbuch Wingert glänzen glänzend leuchten schimmern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›gülden‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So gänzlich gülden wie einst der des Handwerks ist er freilich noch nicht.
Die Welt, 13.12.2002
Orientierung ist schwierig, aber es helfen zwei der güldenen Sätze des Kanzlers.
Süddeutsche Zeitung, 07.08.1999
Der Raum mit dunkler Tapete, von der güldenen Woge erfüllt, glitzerte und funkelte überall.
Schaeffer, Albrecht: Helianth II, Bonn: Weidle 1995 [1920], S. 332
Wie sie nach kurzem Sprung auf ihrem Haus kauerte, spiegelte eine gülden glänzende Kugel das Spiel der Witterhaare.
Grass, Günter: Die Rättin, Darmstadt: Luchterhand 1986, S. 376
Außerdem trug der Herr einen Nimbus, der mit güldenen Drähten an der Allongeperücke befestigt war, und eine Aureole.
Morgner, Irmtraud: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura, Berlin: Aufbau-Verl. 1974, S. 116
Zitationshilfe
„gülden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/gülden>, abgerufen am 22.05.2019.

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