garen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungga-ren
Wortbildung mit ›garen‹ als Letztglied: ↗angaren · ↗durchgaren · ↗mitgaren · ↗vorgaren
eWDG, 1967

Bedeutung

fachsprachlich etw. gar werden lassen
Beispiele:
es ist notwendig, Gemüse schonend zu garen
man lässt das Fleisch in sehr heißem Ofen unter häufigem Begießen garen, bis es weich ist
das Gericht eine Stunde bei kleiner Flamme garen
gefrorene Lebensmittel müssen sofort gegart werden

Thesaurus

Synonymgruppe
dämpfen · ↗dünsten · garen · ↗kochen · ↗schmoren
Unterbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Artischocke Backofen Bohne Braten Brühe Dampf Deckel Erdofen Filet Forelle Gemüse Kartoffel Ofen Pfanne Salzwasser Spargel Spieß Steak Wasserbad abtropfen anbraten bissfest braten durchgaren grillen mitgaren salzen schonend weitergaren würzen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›garen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber auch die bezahlbare Ware ist sehr frisch und wird exakt gegart.
Die Zeit, 10.12.2013, Nr. 50
Mit einem Deckel abdecken und ganz behutsam fast fertig garen.
Süddeutsche Zeitung, 30.05.2003
Dann stellt man die einzelnen Töpfe übereinander und gart sie mit Sparflamme zu Ende.
Oheim, Gertrud: Das praktische Haushaltsbuch, Gütersloh: Bertelsmann 1967 [1954], S. 189
Die Quittenstücke in dem Wasser garen, abgießen und in eine Schale füllen.
o. A.: Wir kochen gut, Leipzig: Verl. für d. Frau 1968 [1963], S. 160
Das ist eines der Gerichte, die trotz der modernen Ernährungstheorie stundenlang garen müssen, um den richtigen Geschmack zu bekommen.
Schönfeldt, Sybil: Leichte schnelle Küche, Hamburg: Litten 1978, S. 258
Zitationshilfe
„garen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/garen>, abgerufen am 23.10.2019.

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