Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

gebräuchlich

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung ge-bräuch-lich
Wortbildung  mit ›gebräuchlich‹ als Erstglied: Gebräuchlichkeit  ·  mit ›gebräuchlich‹ als Letztglied: meistgebräuchlich
eWDG

Bedeutung

üblich
Beispiele:
ein gebräuchliches Wort, gebräuchlicher Ausdruck
ein gebräuchliches Verfahren, eine gebräuchliche Methode
etw. ist in der gebräuchlichen Form, nach einem gebräuchlichen Muster hergestellt
etw. ist durchaus gebräuchlich

Thesaurus

Synonymgruppe
altehrwürdig · althergebracht · altüberliefert · angestammt · gebräuchlich · hergebracht · herkömmlich · klassisch · konventionell · tradiert · traditionell · überliefert  ●  von Alters her  geh. · überkommen  geh.
Assoziationen
Synonymgruppe
alltäglich · die Regel (sein) · gang und gäbe · gebräuchlich · geläufig · gewöhnlich · gängig · herkömmlich · häufig · kein Einzelfall · klassisch · konventionell · nicht selten · normal · ortsüblich · tägliches Brot (sein) · verbreitet · weit verbreitet · weitverbreitet · zum täglichen Brot gehören · üblich  ●  (ein)geübt  fig. · an der Tagesordnung  fig. · handelsüblich  fig. · man kennt das (von)  ugs., Redensart
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›gebräuchlich‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›gebräuchlich‹.

Verwendungsbeispiele für ›gebräuchlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Noch aus dem sechzehnten Jahrhundert sind Darstellungen der einfachen Bäder überliefert, wie sie in den Häusern gebräuchlich waren. [Welt und Wissen, 1932, Nr. 2, Bd. 21]
Der heute gebräuchliche prägnante Sinn des Begriffes E. ergibt sich erst aus seiner Geschichte. [Rendtorff, H.: Evangelisation und Volksmission. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 2702]
Man interessiert sich gar nicht für ihn, aber es ist so allgemein gebräuchlich. [Stettenheim, Julius: Der moderne Knigge. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1902], S. 19444]
Zwecks präziser Bestimmung ist diese Terminologie in der neueren Forschung jedoch nicht mehr gebräuchlich. [o. A.: Lexikon der Kunst - Q. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1993], S. 5344]
An der Front fallen die vielen Tasten zur Bedienung auf, allein sechs rufen die gebräuchlichsten Funktionen auf. [C't, 2001, Nr. 6]
Zitationshilfe
„gebräuchlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/gebr%C3%A4uchlich>.

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