Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

gegenüberstehen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ge-gen-über-ste-hen
Wortzerlegung gegenüber1 stehen
eWDG

Bedeutung

Beispiele:
jmdm. plötzlich gegenüberstehen
jmdm. Auge in Auge gegenüberstehen
übertragen
Beispiele:
sich, einander feindlich, wohlwollend gegenüberstehen
beide Auffassungen stehen sich diametral gegenüber
er hat der Gefahr furchtlos gegenübergestanden
einem Plan, Vorhaben kritisch, mit äußerstem Misstrauen gegenüberstehen

Typische Verbindungen zu ›gegenüberstehen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›gegenüberstehen‹.

Verwendungsbeispiele für ›gegenüberstehen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dem Recht des Schweigens steht hier die Pflicht, nicht zu fragen, gegenüber. [Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 409]
Der schier unbegrenzten Freiheit der Initiative stand ein System regressiver Kontrollen gegenüber. [Heuß, Alfred: Hellas. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 3782]
Der sehr schmalen metallurgischen Basis stand eine stark spezialisierte arbeitsintensive metallverarbeitende I. gegenüber. [Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - I. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 28970]
Zwei Blöcke stehen einander gegenüber, ideologisch weitgehend abgerüstet, aber militärisch so hochgerüstet wie noch nie. [Der Spiegel, 30.01.1989]
Dem neuen Kanzler hätten die Objektive dann auf gleicher Höhe gegenübergestanden. [konkret, 1986]
Zitationshilfe
„gegenüberstehen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/gegen%C3%BCberstehen>.

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