Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

geleckt

Grammatik partizipiales Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung ge-leckt
Grundformlecken1
Wortbildung  mit ›geleckt‹ als Grundform: Gelecktheit
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich wie geleckt aussehentadellos sauber aussehen
Beispiele:
das Kind sieht immer wie geleckt aus
in dem neuen Anzug sieht er wie geleckt aus
äußerlich bist du glatt und geleckt [ Th. MannBuddenbrooks1,14]
Die Gestalten und Köpfe … scheinen uns besonders geleckt [ HamannGesch. d. Kunst1,77]

Verwendungsbeispiele für ›geleckt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vorher gerieten viele Übergänge dieser siebten Symphonie zu geleckt, zu vordergründig. [Süddeutsche Zeitung, 20.03.2001]
Bild um Bild wird da zelebriert, alles wirkt geleckt und gelackt. [Die Welt, 13.05.2002]
Das heißt, auf einigen Fläche hätten sogar Ornamente gleichsam erfunden werden müssen, damit am Ende alles wie geleckt ausgesehen hätte. [Der Tagesspiegel, 13.09.2003]
Die Straßen sehen aus wie geleckt, Kirchen und Autowaschanlagen gibt es überdurchschnittlich viele. [Der Tagesspiegel, 19.12.2004]
Fast ist er versucht, einen nass geleckten Finger in die Höhe zu recken, um Windrichtung und ‑stärke auszumachen. [Die Welt, 29.07.2003]
Zitationshilfe
„geleckt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/geleckt>.

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