geleckt

Grammatikpartizipiales Adjektiv
Aussprache
Worttrennungge-leckt
Grundformlecken1
Wortbildung mit ›geleckt‹ als Grundform: ↗Gelecktheit
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich wie geleckt aussehentadellos sauber aussehen
Beispiele:
das Kind sieht immer wie geleckt aus
in dem neuen Anzug sieht er wie geleckt aus
äußerlich bist du glatt und geleckt [Th. MannBuddenbrooks1,14]
Die Gestalten und Köpfe ... scheinen uns besonders geleckt [HamannGesch. d. Kunst1,77]

Typische Verbindungen
computergeneriert

sauber

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›geleckt‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vorher gerieten viele Übergänge dieser siebten Symphonie zu geleckt, zu vordergründig.
Süddeutsche Zeitung, 20.03.2001
Bild um Bild wird da zelebriert, alles wirkt geleckt und gelackt.
Die Welt, 13.05.2002
Das heißt, auf einigen Fläche hätten sogar Ornamente gleichsam erfunden werden müssen, damit am Ende alles wie geleckt ausgesehen hätte.
Der Tagesspiegel, 13.09.2003
Es ist noch gar nicht so lange her, da war das Platzl ein recht schmuddeliger Ort im sonst so geleckten München.
Die Zeit, 02.01.2012, Nr. 01
Unter “geleckten“ Manieren kann sich ein auf seinen Vorteil, auf seine Karriere bedachter Zeitgenosse verbergen, der es versteht, sich ins rechte Licht zu setzen.
Ichenhäuser, Ernst Z.: Erziehung zum guten Benehmen, Berlin: Volk u. Wissen 1983, S. 82
Zitationshilfe
„geleckt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/geleckt>, abgerufen am 21.07.2019.

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