gemütlos

Grammatik Adjektiv
Nebenform gemütslos · Adjektiv
Worttrennung ge-müt-los ● ge-müts-los
Wortzerlegung Gemüt-los
eWDG, 1967

Bedeutung

wenig, kein Gemüt besitzend

Verwendungsbeispiele für ›gemütlos‹, ›gemütslos‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ohne ihn wären wir verloren, der gemütlosen Sachlichkeit unserer Tage ausgeliefert.
Reznicek, Paula von: Auferstehung der Dame. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 16789
Die Herrin des „Tigers“, ein kaltes, gemütloses Frauenzimmer, hat ihren Anteil am Wunder.
Die Zeit, 07.06.1991, Nr. 24
Esser führt mehrere Beispiele von „gemütlosen Psychopathen“ an, die als „abnorme Persönlichkeiten“ definiert werden.
Die Zeit, 10.11.1949, Nr. 45
Glucks Deklamationskunst dagegen empfand Claude Debussy nur als leere, gemütlose Kopie.
Süddeutsche Zeitung, 29.08.2001
Winkelmann paßte mit seiner tränenreichen Gesangsmanier sehr gut zum Parsifal, Fuchs ausgezeichnet zum Klingsor mit seiner gemütlosen Kälte.
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Zitationshilfe
„gemütlos“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/gem%C3%BCtlos>, abgerufen am 24.09.2020.

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