gemeingefährlich

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung ge-mein-ge-fähr-lich
Wortzerlegung  gemein gefährlich
Wortbildung  mit ›gemeingefährlich‹ als Erstglied: Gemeingefährlichkeit
eWDG

Bedeutung

für alle, die Allgemeinheit gefährlich, sehr gefährlich
Beispiele:
er ist ein gemeingefährlicher Verbrecher, gemeingefährliches Element
fahrlässige Brandstiftung ist ein gemeingefährliches Delikt
gemeingefährliche Krankheiten
seine Idee, Lehre ist gemeingefährlich

Typische Verbindungen zu ›gemeingefährlich‹ (computergeneriert)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›gemeingefährlich‹.

Verwendungsbeispiele für ›gemeingefährlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Später stellte er sich, und man behielt ihn als gemeingefährlich da.
Die Zeit, 24.02.2003 (online)
Er war aber auch gemeingefährlich, denn er bedrohte die Sicherheit seiner Umgebung und seiner eigenen Person.
Friedländer, Hugo: Irrenhausvorgänge vor Gericht. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1913], S. 3888
Und gegen den Begriff gemeingefährlich wehre ich mich mit aller Entschiedenheit.
Der Tagesspiegel, 10.12.2000
Der staatlichen Gemeinschaft sei es nicht verwehrt, sich gegen den gemeingefährlichen Täter auch durch den dauernden Vollzug zu sichern.
o. A. [pra]: Lebenslange Haft. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1988]
Das ganze bisherige Verhalten Biermanns charakterisiert ihn als einen gemeingefährlichen Menschen.
Friedländer, Hugo: Die Oldenburgischen Spielerprozeße. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 17754
Zitationshilfe
„gemeingefährlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/gemeingef%C3%A4hrlich>, abgerufen am 19.01.2022.

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