Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

gerädert

Grammatik partizipiales Adjektiv
Worttrennung ge-rä-dert
Grundformrädern
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich erschöpft, abgespannt, zerschlagen

Verwendungsbeispiele für ›gerädert‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So gerädert war ich in meinem ganzen Leben noch nicht. [Bild, 26.07.2001]
Man fühlt sich morgens oft wie gerädert, ist müde und nicht voll leistungsfähig. [Die Welt, 05.01.2002]
Nach dem Aufstehen fühle ich mich total schlapp und gerädert, egal ob ich kurz oder lang geschlafen habe. [Bild, 10.09.2002]
Daher kommt es für die Diagnose einer Störung nur darauf an, ob jemand morgens erholt oder wie gerädert aus dem Bett steigt. [Süddeutsche Zeitung, 22.10.2002]
Der merkte von alledem nichts, nur dass er immer so gerädert aufwachte und tagsüber müde war. [Der Tagesspiegel, 04.05.2001]
Zitationshilfe
„gerädert“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ger%C3%A4dert>.

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