germanisch

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung ger-ma-nisch
Wortbildung  mit ›germanisch‹ als Letztglied: ↗indogermanisch · ↗nordgermanisch · ↗ostgermanisch · ↗vorgermanisch · ↗westgermanisch
Herkunft Latein
eWDG

Bedeutung

zu den Germanen gehörend, von den Germanen herrührend
Beispiele:
die germanischen Sprachen
die germanische Kunst

Thesaurus

Synonymgruppe
deutsch · germanisch · ↗teutonisch
Assoziationen
  • Germania  ●  ↗Deutschland  Hauptform · Land der Richter und Henker  sarkastisch · Teutonia  lat. · Teutschland  veraltet · ↗Kartoffelland  ugs., ironisch · Land der Dichter und Denker  ugs. · Piefkei  ugs., österr. · Schland  ugs., Verballhornung · Tschland  ugs., Verballhornung · deutsche Lande  fachspr., Jargon, werbesprachlich · grosser Kanton  ugs., schweiz.

Typische Verbindungen zu ›germanisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›germanisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›germanisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ganz früher, im germanischen Recht, war überhaupt nichts schriftlich kodifiziert.
Der Tagesspiegel, 08.08.2004
Dort wartete eine weitere germanische Legion auf die schon wehrlosen Opfer.
Bild, 06.11.1997
Wir haben uns bemüht, die Völker dieses skandinavischen Nordens für diese doch wirklich germanische Idee der nationalsozialistischen Bewegung zu gewinnen.
o. A.: Ansprache Alfred Rosenbergs in Breslau, 10.12.1940
Ebenso unsicher steht es um die Frage eines germanischen Adels.
Fischer, Hermann: Grundzüge der Deutschen Altertumskunde, Leipzig: Quelle & Meyer 1917 [1908], S. 59
Zitationshilfe
„germanisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/germanisch>, abgerufen am 16.04.2021.

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