geschäftsunfähig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung ge-schäfts-un-fä-hig
Wortzerlegung Geschäftunfähig
Wortbildung  mit ›geschäftsunfähig‹ als Erstglied: ↗Geschäftsunfähigkeit
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Rechtssprache nicht geschäftsfähig

Verwendungsbeispiele für ›geschäftsunfähig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie leben von einer schmalen Staatspension und sind ansonsten geschäftsunfähig.
Süddeutsche Zeitung, 12.07.2001
Ständige Dosen und Überdosen des Schlafmittels hätten ihn geschäftsunfähig gemacht und er sei daher für sein Verhalten nicht verantwortlich.
Die Zeit, 16.04.1965, Nr. 16
Wegen Geisteskrankheit entmündigte Personen sind ohne Rücksicht auf etwaige lichte Augenblicke geschäftsunfähig.
Zimmermann, Theo: Der praktische Rechtsberater, Gütersloh: Bertelsmann [1968] [1957], S. 16
Die Berlin Brandenburg Flughafen-Holding (BBF) ist dem Eindruck entgegengetreten, sie sei aufgrund einer außerordentlichen Überschuldung geschäftsunfähig.
Der Tagesspiegel, 21.02.1999
Auf die Wirksamkeit der Willenserklärung ist es ohne Einfluß, wenn der Erklärende nach der Abgabe stirbt oder geschäftsunfähig wird.
o. A.: Bürgerliches Gesetzbuch. In: Schönfelder: Deutsche Gesetze : Sammlung des Zivil-, Straf- und Verfahrensrechts, München: Beck 1997
Zitationshilfe
„geschäftsunfähig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/gesch%C3%A4ftsunf%C3%A4hig>, abgerufen am 25.06.2021.

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