geschlagen

Grammatikpartizipiales Adjektiv · attributiv
Aussprache
Worttrennungge-schla-gen (computergeneriert)
Grundformschlagen
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich drückt aus, dass etw. unverhältnismäßig, über Gebühr lange dauert   voll
Beispiele:
ich habe einen geschlagenen Tag auf ihn gewartet
weil sie seit geschlagenen acht Monaten mit der Wundergeschichte nicht zu Rande kommen [WerfelBernadette441]

Thesaurus

Synonymgruppe
ganz (Zeitdauer) · sage und schreibe (...) lang · ↗voll (Zeit) · über sage und schreibe (...) hinweg  ●  geschlagen (Dauer)  Hauptform
Assoziationen
  • man glaubt es kaum, aber · so unglaublich das auch klingt · ↗tatsächlich  ●  ↗echt  ugs. · sage und schreibe  ugs., Hauptform · ↗ungelogen  ugs.
  • allen Ernstes · ↗bitterernst · ↗ernst gemeint · ↗ernstgemeint · ↗ernsthaft · ↗ernstlich · im Ernst · mit allem Ernst · ohne Scherz · ohne Spaß · ohne Witz · ↗wirklich  ●  in echt  ugs. · kein Scheiß  ugs. · ohne Quatsch  ugs. · ohne Scheiß  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ball Bresche Dreiviertelstunde Eiweiß Feldherr Holz Hutu-Armee Keeper Rückhand Sahne Schlacht Schlussmann Schneise Torhüter Torwart Viertelstunde Vorhand Wunde beidhändig fehl gedemütigt gezupft kahl leck schaumig siegreich steif vergewaltigt vernichtend übereinander

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›geschlagen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Reste des geschlagenen Heers machten sich zu Fuß auf den Weg nach Hause.
Bild, 07.06.2004
Seit einer geschlagenen Stunde steht der junge Mann nun vor der Großen Freiheit.
Die Welt, 02.06.2001
Der Priester indessen war weit entfernt, sich geschlagen zu bekennen.
Niebelschütz, Wolf von: Der blaue Kammerherr, Stuttgart u. a.: Dt. Bücherbund [1991] [1949], S. 1000
Ich laufe schon einen geschlagenen Tag beständig hinter ihm her.
Langgässer, Elisabeth: Das unauslöschliche Siegel, Hamburg: Claassen 1959 [1946], S. 200
Nun haben Sie mich eine geschlagene halbe Stunde lang nicht zu Worte kommen lassen.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Zitationshilfe
„geschlagen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/geschlagen>, abgerufen am 22.02.2019.

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