geschnäbelt

Grammatikpartizipiales Adjektiv
Aussprache
Worttrennungge-schnä-belt (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

gebogen wie ein Schnabel
siehe auch Schnabel (1 u. 3 b)
Beispiele:
geschnäbelte Schuhe
Er stand in dem geschnäbelten Ende des Bootes [L. Frank2,179]

Verwendungsbeispiele für ›geschnäbelt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hitzige Passagen stehen neben elegischen, manchmal bellen sich die Instrumente aggressiv und schneidend an, manchmal schnäbeln sie und singen einander zärtlich zu.
Die Zeit, 02.07.1976, Nr. 28
Man glaubt nicht, wie zärtlich Vater und Tochter miteinander umgehen, wie sie die Köpfe zusammenstecken und sich schnäbeln.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 03.03.1927
Ein ebenfalls goldener Reiher schnäbelt ins Doppel-Medaillon herein, es ist so süß!
Süddeutsche Zeitung, 06.09.2003
Tauben schnäbelten sich und gurrten, am Dreck war keine Schuld.
Canetti, Elias: Die Blendung, München: Hanser 1994 [1935], S. 121
Wildenten schnäbelten und tauchten im klaren, tiefblauen, vom Herbstwind bewegten Teich.
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 451
Zitationshilfe
„geschnäbelt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/geschn%C3%A4belt>, abgerufen am 22.01.2020.

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