gesonnen

Grammatikpartizipiales Adjektiv (in Verbindung mit »sein«)
Aussprache
Worttrennungge-son-nen
Grundformsinnen
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
gewillt, entschlossen
Beispiele:
ich bin nicht gesonnen nachzugeben, mir das gefallen zu lassen
Er verzichte auf seine Ansprüche, und zwar um so lieber, als er gesonnen sei, sich von allen Geschäften zurückzuziehen [Th. MannBuddenbrooks1,73]
2.
gesinnt
Beispiel:
er ist uns gut, freundlich gesonnen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bürger Intellektuelle Kreis Kritiker Leutchen Macht Mitmensch Nachbar Politiker Presse anders demokratisch feindlich fortschrittlich freundlich freundschaftlich friedlich idealistisch konservativ kritisch liberal national nationalistisch patriotisch radikal republikanisch revolutionär unfreundlich wohl überwiegend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›gesonnen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie tun sich gegen mich zusammen; sie sinnen darauf, mir das Leben zu rauben.
Süddeutsche Zeitung, 24.03.2000
In einer so antiquarisch gesonnenen Zeit wie der unseren mußte das Proteste hervorrufen.
Die Zeit, 07.04.1989, Nr. 15
Ruhig verließ er die Stube, nicht gesonnen, sich erwischen zu lassen.
Noll, Dieter: Die Abenteuer des Werner Holt, Berlin: Aufbau-Verl. 1984 [1960], S. 227
Er war gesonnen, seiner Mutter die Schuld daran zu geben.
Welk, Ehm: Die Heiden von Kummerow, Rostock: Hirnstorff 1978 [1937], S. 136
Nachdem sie zu Ende gekommen war, starrte sie lange sinnend auf die beschriebenen Bogen.
Heyking, Elisabeth von: Der Tag Anderer. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1905], S. 9679
Zitationshilfe
„gesonnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/gesonnen>, abgerufen am 10.12.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
gesondert
Gesöff
Gesocks
Gesitze
Gesittung
Gesottene
Gespaltenheit
Gespann
gespannt
Gespanntheit