gewählt

Grammatik partizipiales Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung ge-wählt
Grundform wählen
Wortbildung  mit ›gewählt‹ als Grundform: ↗Gewähltheit
eWDG

Bedeutung

vornehm, sorgfältig bedacht
Beispiele:
sich gewählt ausdrücken
er legte Wert auf eine gewählte Ausdrucksweise
ein gewählter Geschmack

Typische Verbindungen zu ›gewählt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›gewählt‹.

Verwendungsbeispiele für ›gewählt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kein anderer Schweizer hätte eine Chance, in diesen Ausschuss gewählt zu werden.
Die Zeit, 02.09.2013, Nr. 35
Es wird zweckmäßigerweise nicht leichter als 6 bis 8 g und nicht schwerer als 12 bis 15 g gewählt.
Zeiske, Wolfgang: Angle richtig!, Berlin: Sportverl. 1974 [1959], S. 115
Sobald man mit der Politik zu tun bekommt, kann man nur noch das kleinere Übel wählen, jede reine Entscheidung hat ein Ende.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1945. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1945], S. 37
Man zahlte oder man zahlte auch nicht, und meistens wählte man das letztere Teil.
Sudermann, Hermann: Das Bilderbuch meiner Jugend. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 683
Im Leben muß man meistens zwischen seinem guten Ruf und seinem Vergnügen wählen.
Tange, Ernst Günter: Zitatenschatz für Lebenskünstler, Frankfurt a. M.: Eichborn 2000, S. 78
Zitationshilfe
„gewählt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/gew%C3%A4hlt>, abgerufen am 24.01.2021.

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