gewachsen

Grammatikpartizipiales Adjektiv
Aussprache
Worttrennungge-wach-sen (computergeneriert)
Grundformwachsen1
Wortbildung mit ›gewachsen‹ als Letztglied: ↗großgewachsen · ↗hochgewachsen · ↗kleingewachsen · ↗missgewachsen · ↗schlankgewachsen
eWDG, 1967

Bedeutung

einer Sache, jmdm. gewachsen sein (= mit einer Sache, jmdm. fertig werden)
Beispiele:
einer schwierigen Situation gewachsen sein
ich fühle mich der Aufgabe, den Anforderungen nicht gewachsen
sich jeder Lage gewachsen zeigen
er ist ihr, ihren Witzeleien nicht gewachsen
einen ihr gewachsenen (= ebenbürtigen) Freund hatte sie nicht [H. Mann8,181]

Thesaurus

Synonymgruppe
auf einer moralisch höheren Stufe · ↗gefestigt · geheilt (von) · geläutert · wieder in der Spur  ●  erleuchtet  ironisch · gewachsen (pathetisch)  fig. · wieder auf dem rechten Weg  fig.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bindung Fels Identität Kulturlandschaft Radstand Rechtskultur Reife Selbstbewußtsein Selbstvertrauen Sensibilität Sozialstruktur Stadtbild Stadtstruktur Stadtviertel Struktur Tradition Umweltbewußtsein Verantwortung Vertrauensverhältnis bewährt enorm geschichtlich historisch jahrzehntelang kräftig organisch rasant schlank sprunghaft stetig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›gewachsen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das sei ein seit 100 Jahren gewachsenes System, das gepflegt werden müsse.
Die Welt, 23.11.2000
Der B. mit seinem gewachsenen Material galt als Symbol der unbefleckten Reinheit.
o. A.: Lexikon der Kunst - B. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 24698
Ihre Technik reicht nicht aus, das im Schatten Bachs gewachsene Werk zu gestalten.
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 04.03.1934
Die Güter, welche die Götter zu schützen haben, sind gewachsen wie die Mittel, sich ihren Schutz zu sichern, der Wert des Lebens ist größer geworden.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. III. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1901], S. 30320
Sie war das in den Kopf gewachsene Sprechen und mußte es bleiben.
Müller,Herta: Der König verneigt sich und tötet, München: Carl Hanser Verlag 2003, S. 20
Zitationshilfe
„gewachsen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/gewachsen>, abgerufen am 06.12.2019.

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