Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

gewillt

Grammatik partizipiales Adjektiv (in Verbindung mit »sein«)
Aussprache 
Worttrennung ge-willt
Grundformwollen2
Wortbildung  mit ›gewillt‹ als Letztglied: andersgewillt · gut gewillt · gutgewillt
 ·  mit ›gewillt‹ als Grundform: Gewilltheit
eWDG

Bedeutung

gehoben gewillt seinetw. wollen, zu etw. bereit, willens sein
Beispiele:
bist du gewillt, mir zu helfen, das zu versprechen?
er war ernsthaft gewillt, sein Leben zu ändern

Typische Verbindungen zu ›gewillt‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›gewillt‹.

Verwendungsbeispiele für ›gewillt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich bin gewillt, mal Zug in den Betrieb zu bringen. [Mann, Heinrich: Der Untertan, Gütersloh: Bertelsmann 1990 [1918], S. 89]
Ich bin nicht gewillt, dies alles noch länger zu dulden! [Mann, Heinrich: Professor Unrat, Berlin: Aufbau-Verl. 1958 [1905], S. 107]
Und in der Tat ist Kant keineswegs gewillt, dieselbe zu bestreiten. [Vorländer, Karl: Geschichte der Philosophie. In: Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913], S. 3048]
Sie ist gewillt, all ihre Kraft einzusetzen, um jedem, der guten Willens ist, das Leben wieder lebenswert zu gestalten. [Süddeutsche Zeitung, 1995 [1945]]
Er ist gewillt, jedes Jahr mindestens einen Berg zu ersteigen. [Bauer, Hans: Wenn einer eine Reise tat, Leipzig: Koehler & Amelang 1973, S. 120]
Zitationshilfe
„gewillt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/gewillt>.

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