gewillt

Grammatik partizipiales Adjektiv (in Verbindung mit »sein«)
Aussprache 
Worttrennung ge-willt
Grundform wollen2
Wortbildung  mit ›gewillt‹ als Letztglied: andersgewillt · gut gewillt · gutgewillt
 ·  mit ›gewillt‹ als Grundform: Gewilltheit
eWDG

Bedeutung

gehoben gewillt seinetw. wollen, zu etw. bereit, willens sein
Beispiele:
bist du gewillt, mir zu helfen, das zu versprechen?
er war ernsthaft gewillt, sein Leben zu ändern

Typische Verbindungen zu ›gewillt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›gewillt‹.

Verwendungsbeispiele für ›gewillt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zumindest aber ist er gewillt, 300 bis 500 Mark für ein graphologisches Gutachten auszugeben.
Süddeutsche Zeitung, 15.04.2000
Und sie waren durchaus gewillt, ihm auf diesem Wege weit entgegenzukommen.
Der Tagesspiegel, 30.08.1999
Er ist gewillt, jedes Jahr mindestens einen Berg zu ersteigen.
Bauer, Hans: Wenn einer eine Reise tat, Leipzig: Koehler & Amelang 1973, S. 120
Ihnen stand die kleine sogenannte französische Gruppe gegenüber, gewillt, solche Pläne um jeden Preis zu vereiteln.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 21861
Wenn er auch alles ausnutzte, wo es ihm geboten wurde, so war er absolut nicht gewillt etwas zu tun, was er nicht gut heißen mochte.
Corinth, Lovis: Selbstbiographie. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1926], S. 30261
Zitationshilfe
„gewillt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/gewillt>, abgerufen am 27.09.2021.

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