gewitterschwül

Grammatik Adjektiv
Worttrennung ge-wit-ter-schwül
Wortzerlegung Gewitterschwül
eWDG, 1967

Bedeutung

so schwül, dass ein Gewitter zu erwarten ist
Beispiel:
eine gewitterschwüle Atmosphäre, Luft
bildlich
Beispiel:
es herrschte eine gewitterschwüle Stimmung

Verwendungsbeispiele für ›gewitterschwül‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine laue, gewitterschwüle Nacht hüllte Lübeck in seine Schatten ein.
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 03.03.1937
Mehrere Arbeiten führen uns in die gewitterschwüle Zeit vor dem Dreißigjährigen Kriege.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 180
Die Welt zwischen den Menschen ist gewitterschwül, häufig gibt es furchtbare Entladungen, Mord, Raserei, Wahnsinn.
Die Zeit, 17.01.2000, Nr. 03
In der gewitterschwülen Atmosphäre des Umbruchs wurden die vom Schicksal und der eigenen Geschicklichkeit wundersam emporgeschleuderten Hochstapler vom Schlage eines Cagliostro zu mythischen Figuren.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 233
In das Gespräch hinein scholl plötzlich Glockengeläut wie die schaurig ahnungsvolle Stimme des gewitterschwülen Sommernachmittags.
Huch, Ricarda: Der Dreißigjährige Krieg, Wiesbaden: Insel-Verl. 1958 [1914], S. 755
Zitationshilfe
„gewitterschwül“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/gewitterschw%C3%BCl>, abgerufen am 07.06.2020.

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