Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

gewohnheitsgemäß

Grammatik Adjektiv (meist adverbial)
Aussprache [gəˈvoːnhaɪ̯ʦgəˌmɛːs]
Worttrennung ge-wohn-heits-ge-mäß
Wortzerlegung Gewohnheit -gemäß
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

einer bestimmten Gewohnheit entsprechend

Verwendungsbeispiele für ›gewohnheitsgemäß‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir sehen an dem Beispiel, daß es nicht genügt, gewohnheitsgemäß zu sprechen. [Brumme, Gertrud-Marie: Muttersprache im Kindergarten, Berlin: Volk u. Wissen 1981 [1966], S. 57]
Gewohnheitsgemäß verschwindet er zwischen den Paralympics von der Bildfläche, doch von diesen Spielen wird vieles bleiben. [Die Zeit, 09.09.2012 (online)]
Jeder spuckt gewohnheitsgemäß auf dem Boden aus – ein Problem, denn der Schleim trocknet und die Keime steigen mit dem Staub wieder auf. [Die Welt, 12.06.1999]
Der Tourist, gerade auf Deutschlandbesuch, fuhr mit seinem Mietwagen deshalb gewohnheitsgemäß links. [Bild, 03.12.1999]
Der Patient fügt sich gewohnheitsgemäß sehr rasch in die Rolle des Untertans und gibt das zuweilen vor dem Pfarrer gar noch als Gottvertrauen aus. [Die Zeit, 27.09.1968, Nr. 39]
Zitationshilfe
„gewohnheitsgemäß“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/gewohnheitsgem%C3%A4%C3%9F>.

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