Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

glaubenslos

Grammatik Adjektiv
Worttrennung glau-bens-los
Wortzerlegung Glaube -los
Wortbildung  mit ›glaubenslos‹ als Grundform: Glaubenslose
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

ohne Glauben

Verwendungsbeispiele für ›glaubenslos‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielleicht ist der Kritiker ein elendes Geschöpf, böse, weil glaubenslos. [Die Zeit, 08.10.1982, Nr. 41]
Nein, ohne preußische Vorbilder traut sich auch dieser eifernde Autor nicht, eine glaubenslose Zeit politisch durchzustehen. [Die Zeit, 10.04.1981, Nr. 16]
In einer im Grunde glaubenslosen Zeit ist die Flucht in metaphysische, Illusionen verbaut. [Die Zeit, 08.07.1948, Nr. 28]
Man rezensiert, was das Zeug hält, oft allerdings ähnlich glaubenslos wie im anspruchsvollen Debattengeschäft. [Süddeutsche Zeitung, 01.03.2004]
Mal ist er schlicht ein haltloser Charakter, eine »Krokodilsseele", mal ein glaubensloser Jude, der mit seiner Religion jeden Halt in der Welt verloren hat. [Die Welt, 23.06.2001]
Zitationshilfe
„glaubenslos“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/glaubenslos>.

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