gleichgültig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennunggleich-gül-tig (computergeneriert)
Wortzerlegunggleich1gültig
Wortbildung mit ›gleichgültig‹ als Erstglied: ↗Gleichgültigkeit
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
teilnahmslos
Beispiele:
ein gleichgültiges Gesicht
ein gleichgültiger Mensch, Schüler
mit gleichgültiger Stimme
er sah den Spielen gleichgültig zu
gleichgültig vor sich hin starren
er blieb gleichgültig bei allen Vorschlägen, Anerbieten
2.
ohne Zuneigung
Beispiele:
sie war gleichgültig gegen ihn
sie war ihm gleichgültig geworden (= er liebte sie nicht mehr)
er war ihr nicht gleichgültig geblieben (= sie hatte ihn gern)
sein gleichgültiges Benehmen, Verhalten kränkte sie
3.
belanglos, unwichtig
Beispiele:
eine gleichgültige Bemerkung, Unterhaltung
wir sprachen über gleichgültige Dinge
was er sagte, war ihr gleichgültig
gleichgültige (= uninteressierte) Leute
es ist mir nicht gleichgültig, ob du mitkommst
Viel Geld zu verdienen, gleichgültig auf welche Art, ist Balzac nie als eine Schande erschienen [St. ZweigBalzac93]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

gleich · Gleiche · Gleichheit · gleichen · begleichen · vergleichen · Vergleich · Vergleichung · Gleichnis · gleichsam · Gleichung · Gleichgewicht · gleichgültig · Gleichgültigkeit · gleichmäßig · Gleichmaß · gleichmütig · Gleichmut · Gleichschritt · gleichwohl · gleichzeitig
gleich Adj. ‘in allen oder wesentlichen Merkmalen übereinstimmend, ähnlich, der-, die-, dasselbe’, Adv. ‘sofort, auf einmal’, ahd. gilīh Adj., gilīhho Adv. (beide 8. Jh.), mhd. g(e)līch, -lich Adj., g(e)līche Adv., asächs. gilīk Adj., gilīko Adv., mnd. g(e)līk, mnl. ghelijc, nl. gelijk, aengl. (ge)līc, engl. like, anord. (g)līkr, got. galeiks beruhen auf einer Zusammensetzung germ. *ga-līka- aus dem unter ↗ge- (s. d.) behandelten Präfix und germ. *līka- ‘Körper, Gestalt’ (s. ↗Leiche, ↗-lich), so daß von einer Bedeutung ‘dieselbe Gestalt habend’ auszugehen ist. Adjektivischen Gebrauch von germ. *līka- im Sinne von ‘ähnlich, gleich, glatt, passend’ setzen ahd. līhhēn, gilīhhēn (8. Jh.), mhd. gelīchen ‘gefallen’ mit asächs. līkon, mnl. ghelīken, aengl. līcian, engl. to like, anord. līka, got. leikan, galeikan voraus. Außergerm. vergleichbar sind lit. lýgus ‘gleich, gleichartig, gut gebaut’, lýgti ‘gleichen, gleichkommen’, lett. līgt ‘übereinkommen’, so daß auf Grund der germ.-balt. Parallelen von ie. *lē̌ig- bzw. *līg- ‘Gestalt, die Gestalt jmds. habend, gleich, ähnlich’ ausgegangen werden kann. Gleiche f. nur noch in der Wendung in die Gleiche (‘ins Gleichgewicht, in Ordnung’) bringen, ahd. gilīhhī ‘Ähnlichkeit, Gleichheit’ (um 1000), mhd. gelīche; dafür heute allgemein Gleichheit (s. unten). Erhalten hat sich das Substantiv in Tagundnachtgleiche (17. Jh.), für lat. aequinoctium. Gleichheit f. ‘Übereinstimmung (in allen oder wesentlichen Merkmalen), Ähnlichkeit, gleiche Stellung, Gleichrangigkeit, Gleichberechtigung’, mhd. gelīcheit, glīcheit ‘Gleichheit, Gleichmäßigkeit, Gleichnis’, in der Mystik ‘Gleichmut aus Gottergebenheit’, im 16. Jh. synonymes Gleiche (s. oben) zurückdrängend. gleichen Vb. ‘gleich, ähnlich sein’, mhd. gelīchen; die heute übliche starke Flexion kommt (wohl in Analogie zu Verben wie bleichen, schleichen, streichen) im 16./17. Jh. auf und setzt sich im 18. Jh. durch. Daneben steht (transitiv) ahd. gilīhhen (8. Jh.), mhd. gelīchen, nhd. gleichen ‘gleich, ähnlich machen’, dessen schwache Flexion bis zur Ablösung des Verbs durch Präfixbildungen (19. Jh.) beibehalten wird; doch weisen die zugehörigen Präfixverben (an-, aus-, be-, vergleichen) heute ebenfalls starke Flexion auf. begleichen Vb. ‘bezahlen, bereinigen, ausgleichen’, Neubildung (nach nur kurzlebigem frühnhd. sich begleichen ‘sich vergleichen’) Ende des 19. Jhs. in der Handelssprache für saldieren, das zuvor mit vergleichen, ab-, ausgleichen verdeutscht wird. vergleichen Vb. ‘prüfend nebeneinanderstellen’, reflexiv ‘sich gütlich einigen’, mhd. verg(e)līchen ‘ausgleichen’, reflexiv ‘sich vertragen’; Vergleich m. ‘prüfende, kritische Nebeneinanderstellung, gütlicher Ausgleich in einem Streitfall, Einigung’ (17. Jh.), älter Vergleichung f. mhd. vergelīchunge. Gleichnis n. ‘Veranschaulichung eines Sachverhaltes durch eine beispielhafte, bildliche Darstellung’, ahd. gilīhnissa, gilīhnessi, -nissi ‘Abbild, Ähnlichkeit, Gleichnis’ (8. Jh.), mhd. gelīchnisse. gleichsam Adv. ‘gewissermaßen, in derselben Art wie’ (15. Jh.). Gleichung f. in der Mathematik ‘Gleichsetzung mathematischer Größen’ (Ende 17. Jh.), Verdeutschung von lat. aequātio anstelle des im 16. und 17. Jh. üblichen Vergleichung; zuvor ‘Vergleichung, Gleichartigkeit, Ähnlichkeit’ (vereinzelt bis ins 19. Jh.), mhd. g(e)līchunge. Gleichgewicht n. ‘Gleichheit des Gewichts’ (16. Jh.) für lat. aequipondium (aus lat. aequus ‘gleich’ und lat. pondus n. ‘Gewicht’; vgl. gleichwichtig, 15. Jh., gleichgewichtig, Gleichwichtigkeit, 16. Jh.), ‘Balance, Zustand eines Körpers, in dem sich die auf ihn entgegengesetzt einwirkenden Kräfte aufheben’ (17. Jh.) für lat. aequilībrium (zu lat. aequilībris ‘im Gleichgewicht’, lat. lībra ‘Waage, Pfund’), übertragen ‘Ausgleich von Kräften, Machtverhältnissen, seelische Ruhe, Ausgeglichenheit’ (18. Jh.). gleichgültig Adj. ‘teilnahmslos, belanglos, unwesentlich’ (18. Jh.), zuvor ‘gleichwertig, gleichbedeutend’, auch ‘ohne Wert, ohne Bedeutung’ (um 1600); Gleichgültigkeit f. (2. Hälfte 17. Jh.). gleichmäßig Adj. ‘unverändert fortlaufend, regelmäßig, ruhig, ausgeglichen’ (15. Jh.); Gleichmaß n. ‘Ebenmaß, Gleichförmigkeit, Ausgeglichenheit’ (vereinzelt 16. Jh., häufiger seit etwa 1700). gleichmütig Adj. ‘ruhig, gefaßt, gelassen’ (15. Jh.); dazu die Rückbildung Gleichmut m. ‘Gelassenheit’ (17. Jh.). Gleichschritt m. ‘gleichmäßige Bewegung zweier und mehrerer Personen bzw. der Truppe mit einheitlicher Schrittlänge und taktmäßigem Niedersetzen des gleichen Fußes’ (2. Hälfte 18. Jh.). gleichwohl Konj. Adv. ‘trotz dem Vorhergesagten, dennoch, trotzdem’ (15. Jh.), Zusammenrückung von gleich und wohl, spätmhd. gelīche wol, eigentlich ‘in gleicher Weise gut, wirksam’, mnd. gelīkewol. gleichzeitig Adj. ‘zur gleichen Zeit’ (Mitte 18. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
denkfaul · ↗desinteressiert · gleichgültig · ↗indifferent · ↗lustlos · ohne Elan · ↗schulterzuckend · ↗unengagiert · ↗uninteressiert  ●  ↗achselzuckend  fig. · kommste heut nicht, kommste morgen  ugs.
Assoziationen
  • (etwas) nicht (so) genau nehmen  ●  nicht alles auf die Goldwaage legen  fig. · (alle) fünf gerade sein lassen  ugs. · ↗(sich) nicht (so kleinlich) anstellen  ugs. · den lieben Gott 'en guten Mann sein lassen  ugs. · nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen  ugs. · nicht päpstlicher als der Papst sein (wollen)  ugs. · wir wollen mal nicht so sein  ugs., regional, Spruch, variabel
  • (dankend) abwinken · (sich) nicht interessiert zeigen · kein Interesse haben · kein Interesse zeigen · keine Lust haben · unmotiviert sein  ●  (einfach) nicht wollen  ugs. · (sich) wenig geneigt zeigen  geh. · keinen Bock haben (auf)  ugs. · keinen Nerv haben  ugs. · null Bock haben (auf)  ugs.
  • freudlos · gelangweilt · ↗lieblos · nicht mit dem Herzen dabei · nicht mit ganzem Herzen dabei · ohne Begeisterung · ohne Einsatz · ohne Engagement · ohne Freude dabei · ohne sich Mühe zu geben · ohne sich anzustrengen · ↗unengagiert  ●  ↗lustlos  Hauptform · ↗wurschtig  ugs. · ↗wurstig  ugs.
  • (innerlich) abwesend · ↗desinteressiert · gleichgültig · ↗teilnahmslos · ↗unbeteiligt  ●  wie die Ölgötzen  ugs. · wie ein Ölgötze  ugs.
  • gewagt · ↗leichtfertig · ↗risikoaffin · ↗risikofreudig · ↗waghalsig  ●  ↗leichtsinnig  Hauptform
  • antriebslos · gleichgültig · ↗halbherzig · ↗lustlos · ohne Antrieb · ohne Elan · ohne Energie · ohne Interesse · ↗schwunglos · ↗träge
  • bummelig  ugs. · ↗herumtrödeln(d)  ugs. · ↗saumselig  geh., veraltend · ↗säumig  geh. · trödelig  ugs. · verbummelt  ugs.
Synonymgruppe
(alles) dasselbe · (alles) ein- und dasselbe · dasselbe in Grün · ↗egal (sein) · eine wie die andere · einer wie der andere · eins wie das andere · gleichgültig · keine Rolle spielen · so oder so  ●  ↗einerlei (sein)  Hauptform · furzegal  derb · ganz gleich  ugs. · gleich  ugs. · ↗piepegal  ugs. · pupsegal  derb · ↗scheißegal  derb · schittegal  ugs. · ↗schnuppe  ugs. · ↗schnurz  ugs. · ↗schnurzegal  ugs. · ↗schnurzpiepe  ugs. · ↗schnurzpiepegal  ugs. · wumpe  ugs. · wurscht  ugs.
Assoziationen
  • (jemandem) einerlei sein · (jemandem) gleichgültig sein · (jemanden) gleichgültig lassen · (jemanden) nicht interessieren · (jemanden) nicht nervös machen · (jemanden) nicht tangieren · (jemanden) nichts angehen · (mit etwas) nichts zu tun haben · (sich) nicht scheren um · (völlig) kalt lassen · keinen Wert legen auf · mit den Achseln zucken · nichts am Hut haben (mit)  ●  ↗(an jemandem) abprallen  fig. · (jemandem) egal sein  Hauptform · (jemandem) nicht den Schlaf rauben  fig. · (jemanden) nicht kümmern  veraltend · (jemanden) nicht unruhig schlafen lassen  fig. · (herzlich) egal sein  ugs. · (jemandem) (glatt / direkt) am Arsch vorbeigehen  derb · (jemandem) Latte sein  ugs. · (jemandem) latte sein  ugs. · (jemandem) piepegal sein  ugs. · (jemandem) scheißegal sein  derb · (jemandem) schnuppe sein  ugs. · (jemandem) schnurz sein  ugs. · (jemandem) schnurzpiepe sein  ugs. · (jemandem) sowas von egal sein  ugs. · (jemandem) wumpe sein  ugs., regional · (jemandem) wurscht sein  ugs. · (jemanden) nicht anfechten  geh., veraltend · (jemanden) nicht die Bohne interessieren  ugs., Redensart · (jemanden) nicht jucken  ugs. · (jemanden) nicht kratzen  ugs. · (jemanden) nicht scheren  geh., veraltend · (jemanden) nur peripher tangieren  geh. · (sich) nicht (weiter) kümmern um  ugs. · Scheiß der Hund drauf.  derb · Scheiß drauf!  vulg. · das kannst du deinem Frisör erzählen  ugs., Spruch · das tangiert mich (äußerst) peripher  geh., Spruch · den lieben Gott einen guten Mann sein lassen  ugs., Redensart · drauf scheißen  vulg. · erzähl das der Parkuhr  ugs., veraltet · keinen gesteigerten Wert legen auf  ugs. · nichts geben auf  ugs. · sprich zu meiner Hand  ugs., Spruch
  • (etwas ist) alles dasselbe · (etwas ist) alles eins  ●  (alles) eine Soße  ugs. · (alles) eine Wichse  derb · alles der gleiche Scheiß  derb · alles derselbe Scheiß  derb
  • im Endergebnis dasselbe · letzten Endes egal  ●  (ob) so kaputt oder totgekitzelt ...  ugs.
  • beides gleich(ermaßen) schlecht · wie die Wahl zwischen Pest und Cholera  ●  (ob) so kaputt oder totgekitzelt ...  ugs., fig. · beides gleich beschissen  derb
  • Tu, was du für richtig hältst.  ●  Das kannst du halten wie ein Dachdecker.  ugs., Spruch · Das kannst du halten, wie du willst.  ugs. · Mach nur, wie du meinst.  ugs., floskelhaft
  • (ganz) egal wie man's macht · in jedem Fall · wie man es auch macht  ●  so oder so  ugs.
  • (das) macht keinen (großen) Unterschied · auf das Gleiche hinauslaufen · auf dasselbe hinauskommen · auf dasselbe rauskommen · aufs Gleiche hinauslaufen · dasselbe sein · egal sein · ein und dasselbe sein · keinen Unterschied machen  ●  (sich) nichts nehmen  ugs. · Das kannst du halten wie ein Dachdecker.  ugs., Spruch · Das kannst du so oder so halten.  ugs. · Jacke wie Hose sein  ugs., fig. · auf eins rauskommen  ugs. · aufs selbe rauskommen  ugs. · gehopst wie gesprungen (sein)  ugs., regional · gehubbst wie gehickelt  ugs., pfälzisch · gehupft wie gesprungen sein  ugs., regional
  • frag mich nicht  ugs. · keine Ahnung  ugs., salopp · was weiß ich denn!  ugs. · weiß der Geier  ugs. · weiß der Henker  ugs. · weiß der Kuckuck  ugs., Hauptform · weiß der Schinder  ugs. · weiß der Teufel  ugs. · wer weiß  ugs. · wer weiß das schon  ugs.
  • völlig beliebig · völlig egal · ↗x-beliebig
  • (jemanden) nichts angehen · kann (jemandem) egal sein · kommt nicht darauf an  ●  nicht jemandes Baustelle  ugs., fig. · nicht jemandes Bier  ugs., fig.
  • (alles miteinander) gleichsetzen · ↗(fälschlich) gleichsetzen · ↗(miteinander) vermengen · ↗(miteinander) vermischen · ↗(zu stark) verallgemeinern · ↗pauschalisieren · undifferenziert betrachten · über denselben Leisten schlagen · über einen Leisten schlagen  ●  ↗durcheinanderwerfen  ugs. · in einen Topf werfen  ugs., fig. · über einen Kamm scheren  ugs.
  • ist doch egal  ●  ab dafür!  ugs., regional · ja und?  ugs. · na und?  ugs. · na wenn schon!  ugs. · und wenn schon  ugs. · was soll's!  ugs., Hauptform · wen kümmert's!  ugs.
  • (da kannst du) ein Ei drüber hauen  ugs., salopp, variabel · (da kannst du) ein Ei drüber schlagen  ugs. · (das) ist jetzt auch egal  ugs., Hauptform · darauf kommt es jetzt auch nicht mehr an  ugs. · vergiss es einfach  ugs.
Synonymgruppe
abgestumpft · ↗bräsig · ↗dickhäutig · ↗gefühllos · ↗gefühlskalt · gleichgültig · ↗grob · ↗insensibel · ↗mitleidlos · ↗taktlos · ↗teilnahmslos · ↗unempfindlich · ↗unsensibel  ●  ↗abgebrüht  ugs. · ↗dickfellig  ugs. · ↗schmerzfrei  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(innerlich) abwesend · ↗desinteressiert · gleichgültig · ↗teilnahmslos · ↗unbeteiligt  ●  wie die Ölgötzen  ugs. · wie ein Ölgötze  ugs.
Assoziationen
Antonyme
  • gleichgültig · gleichgültig
Synonymgruppe
antriebslos · gleichgültig · ↗halbherzig · ↗lustlos · ohne Antrieb · ohne Elan · ohne Energie · ohne Interesse · ↗schwunglos · ↗träge
Assoziationen
Synonymgruppe
abfällig · ↗abschätzig · ↗absprechend · abwertend · diskriminierend · ↗geringschätzig · gleichgültig · ↗gnädig · ↗gönnerhaft · ↗herablassend · missbilligend · ↗missfällig · mit Verachtung · ↗naserümpfend · ↗respektlos · ↗verachtungsvoll · ↗verächtlich · von oben herab  ●  ↗despektierlich  geh. · ↗pejorativ  fachspr., linguistisch
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Achselzucken Miene Nebeneinander Schulterzucken ablehnend beinahe bestenfalls eher fast feindselig ganz und gar nicht gegenüberstehen keineswegs letzten Endes letztlich lieblos nachlässig nahezu niemals schadenfroh stumpf teilnahmslos träge verhalten verhältnismäßig vorübergehen ziemlich zucken zusehen zynisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›gleichgültig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Mehrheit der Deutschen stehe diesem Problem aber nicht gleichgültig gegenüber.
Süddeutsche Zeitung, 07.08.1999
Dort kann man alles sagen und allen ist es gleichgültig.
Der Tagesspiegel, 04.06.1999
Allmählich hörte das archaische Märchen auf, mir gleichgültig zu sein.
Reich-Ranicki, Marcel: Mein Leben, Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt 1999, S. 112
Alle sind mit sich beschäftigt; im günstigsten Fall ist sie ihnen gleichgültig.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1924. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1924], S. 49
Da ich gar nichts sonst erfahre, wäre mir dies alles gleichgültig.
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Zitationshilfe
„gleichgültig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/gleichgültig>, abgerufen am 19.04.2019.

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