gleichstellen

Alternative Schreibunggleich stellen
GrammatikVerb
Worttrennunggleich-stel-len ● gleich stel-len (computergeneriert)
Wortzerlegunggleich1stellen
Rechtschreibregeln§ 34 (2.2), § 34 (2.3)
Wortbildung mit ›gleichstellen‹ als Erstglied: ↗Gleichstellung
eWDG, 1969

Bedeutung

etw., jmdn. auf dieselbe Stufe stellen
Beispiele:
ein Werk einem anderen gleichstellen
sie sind beide gleichgestellt
sie war ihm gleichgestellt
sie verkehrten miteinander wie Gleichgestellte
Bachs Orchester begleitet den Chor nicht, sondern ist ihm gleichgestellt [SchweitzerAus meinem Leben67]
Die notwendige Auswahl zu treffen, war unter Gleichgestellten ein heikles Geschäft [Erh. KästnerZeltbuch53]

Typische Verbindungen
computergeneriert

DNA-Analyse EU-Ausländer EU-Bürger Ehe Ehegatte Eheleute Ehepaar Ehepartner Erbrecht Fachhochschulabschluß Fingerabdruck Güterrecht Homo-Ehe Inländer Kapitalgesellschaft LER Lebensgemeinschaft Lebenspartner Lebenspartnerschaft Leiharbeiter Paar Partnerschaft Religionsgemeinschaft Signatur Sparform Staatsangehörige Staatsprüfung Unterhaltsrecht rechtlich steuerlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›gleichstellen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Danach sind nichteheliche Kinder ehelichen juristisch immer noch nicht gleichgestellt.
Süddeutsche Zeitung, 08.12.1998
Zwar hatte der Mann eindeutig das Sagen, aber die Frau war ihm in vielen Dingen per Gesetz - fast - gleichgestellt.
o. A.: Die Frauen von Babylon. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1999 [1998]
So, in eigenem Zimmer, ist er dem Leiter der Aktenverwahrung wie gleichgestellt.
Schädlich, Hans Joachim: Tallhover, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 218
Die Senatoren besetzten nach wie vor die führenden Stellen in der Verwaltung - wahrscheinlich waren sie dem fränkischen Adel in ihren Rechten gleichgestellt.
Nitschke, August: Frühe christliche Reiche. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7074
Die vier »Gesprächspartner« sind hier wahrlich »gleichgestellt«, und ihre »Unterhaltung« ist ebenso witzig wie volkstümlich, »galant« und gelehrt.
Mann, Michael u. Heartz, Daniel: Die europäische Musik von den Anfängen bis zu Beethoven. In: Mann, Golo u. a. (Hgg.), Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 16171
Zitationshilfe
„gleichstellen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/gleichstellen>, abgerufen am 21.05.2019.

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