gleichursprünglich

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennunggleich-ur-sprüng-lich

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese Fähigkeit aber ist gleichursprünglich mit der Entstehung der ägyptischen Schrift.
Gehlen, Arnold: Urmensch und Spätkultur, Bonn: Athenäum 1956, S. 383
Sofern die Befindlichkeit mit Verstehen gleichursprünglich ist, hält sie sich in einem gewissen Verständnis.
Heidegger, Martin: Sein und Zeit, Tübingen: Niemeyer 1986 [1927], S. 152
Dieser Begriff der Nation ist mit Rechtsstaat, Volkssouveränität und Menschenrechten gleichursprünglich.
Die Zeit, 21.10.1994, Nr. 43
Den "Atheismus" versteht Minois wie Mauthner außerordentlich vielfältig, als eine "positive, konstruktive und autonome Haltung", alles andere als eine bloße Negation, vielmehr ein gleichursprüngliches Pendant.
Die Zeit, 18.12.2000, Nr. 51
Zitationshilfe
„gleichursprünglich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/gleichursprünglich>, abgerufen am 12.12.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Gleichungssystem
Gleichung
gleichtun
Gleichtritt
Gleichtakt
Gleichverteilung
gleichviel
gleichwenig
gleichwertig
Gleichwertigkeit