glitzern

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungglit-zern (computergeneriert)
Wortbildung mit ›glitzern‹ als Erstglied: ↗Glitzerding · ↗Glitzerlook  ·  mit ›glitzern‹ als Letztglied: ↗aufglitzern  ·  mit ›glitzern‹ als Grundform: ↗Glitzer
eWDG, 1969

Bedeutung

funkelnd glänzen, vielfach leicht aufblitzen
Beispiele:
der Schnee glitzert in der Sonne
das Eis glitzerte
die Wasserfläche glitzerte und glänzte
der Brillant glitzert an ihrer Hand
die geschliffenen Steinchen glitzern hell, bunt, grün
die Lichter der Stadt glitzern in der Ferne
glitzernde Schmuckstücke lagen aus
ein glitzerndes Faschingskostüm
dichterisch das glitzernde Band des Flusses
die glitzernden Augen des Tieres
Kluttigs Brillengläser glitzerten vor Jagdlust [ApitzNackt201]
Die Köpfe sind rot, die Gesichter glitzern von Schweiß [RemarqueSchwarzer Obelisk139]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

glitzern · glitz(e)rig
glitzern Vb. ‘funkelnd glänzen’ (15. Jh.), Iterativbildung zu mhd. glitzen, glitzenen, ahd. glizzinōn ‘glänzen, schimmern’ (9. Jh.), s. ↗gleißen. glitz(e)rig Adj. ‘glänzend, funkelnd’ (16. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
aufblinken · ↗aufblitzen · ↗blinken · ↗blitzen · ↗funkeln · glitzern · kurz aufleuchten
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abendsonne Brillant Diamant Edelstein Eiskristall Gegenlicht Kristall Mittagssonne Mondlicht Morgenlicht Morgensonne Nachmittagssonne Scheinwerferlicht Schneefeld Schneekristall Schweißperle Skyline Sonne Sonnenlicht aufglitzern blinken funkeln gleißen glimmern glänzen schillern schimmern silbern silbrig verführerisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›glitzern‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Licht glitzert der Staub, deshalb wirkt der Mond silbrig.
Bild, 12.07.2005
Auf der lichtgrünen Farbe der geschmiedeten Ornamente glitzerte es samtig wie von Tau.
Die Zeit, 12.05.1999, Nr. 20
Sie verfolgte die Bewegungen ihrer Tochter, ihre dunkel umränderten Augen glitzerten, sie richtete sich auf, starr und feierlich.
Knittel, John: Via Mala, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1957 [1934], S. 918
Das Licht der Sterne glitzerte ein letztes Mal in den Kleinodien.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 972
Wenn der Winter gute Laune hatte, gleißte und glitzerte die Welt.
Strittmatter, Erwin: Pony Pedro, Berlin: Kinderbuchverl. 1959, S. 92
Zitationshilfe
„glitzern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/glitzern>, abgerufen am 19.10.2019.

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