Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

glitzrig

Grammatik Adjektiv
Nebenform glitzerig
Aussprache 
Worttrennung glitz-rig ● glit-ze-rig
Wortzerlegung Glitzer -ig
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

glitzern · glitz(e)rig
glitzern Vb. ‘funkelnd glänzen’ (15. Jh.), Iterativbildung zu mhd. glitzen, glitzenen, ahd. glizzinōn ‘glänzen, schimmern’ (9. Jh.), s. gleißen. – glitz(e)rig Adj. ‘glänzend, funkelnd’ (16. Jh.).

Verwendungsbeispiele für ›glitzrig‹, ›glitzerig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich saß also da und las und sah aufs glitzrige Wasser. [Der Tagesspiegel, 04.05.2003]
Lange Zeit habe ich mir den Westen glitzrig, elegant und irgendwie auch wild vorgestellt. [Die Zeit, 19.09.2012, Nr. 35]
Dieser glitzrige, blumenumkränzte, tränenreiche Höhepunkt fällt bei künftigen Klassikern meist mit dem Moment ihres Ablebens zusammen. [Die Zeit, 09.11.2009, Nr. 45]
Ringsgwandl hat selbst inszeniert und auch die Bühne entworfen, eine Art glitzriger Palast‑Disco mit schlangengrüner Showtreppe und aufpumpbarem Thron in Lila. [Der Tagesspiegel, 04.01.1999]
Wenn man zu einer Audition am Tanztheater geht, wird man sich nicht schminken und keinen glitzrigen Catsuit anziehen. [Die Zeit, 02.05.2011, Nr. 18]
Zitationshilfe
„glitzrig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/glitzrig>.

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