Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

goldgierig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung gold-gie-rig
Wortzerlegung Gold gierig1
eWDG

Bedeutung

gierig nach Gold
Beispiel:
die goldgierigen Eroberer

Verwendungsbeispiele für ›goldgierig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Um ihre Unterbringung kümmerten sich die goldgierigen Spekulanten genauso wenig wie die Stadtverwaltung. [Der Tagesspiegel, 27.04.2005]
Seine Stadt aber boomte, 10000 goldgierige Einwohner strömten bis 1879 herbei, es gab 60 Saloons, Schießereien, das ganze Wildwest‑Programm. [Die Welt, 29.03.2003]
Die drei Jungs werden in die Karibik des 17. Jahrhunderts mit goldgierigen Spaniern, gerechtigkeitsliebenden und bösen Piraten und einer bezaubernd schönen Piraten‑Führerin katapultiert. [Die Welt, 25.10.2001]
Am 15. November 1533 marschierte Francisco Pizarro, der goldgierige spanische Eroberer, in Cuzco, der goldglänzenden Hauptstadt der Inka, ohne große Kampfhandlungen ein. [o. A.: Mythos Inka. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 2000 [1999]]
So wie Kolumbus, der vom großen Entdecker Amerikas zum goldgierigen Schurken demontiert wurde, muß auch der Wilde Westen von einst sich jetzt entmythologisien lassen. [Süddeutsche Zeitung, 09.03.1994]
Zitationshilfe
„goldgierig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/goldgierig>.

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