gottähnlich

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennunggott-ähn-lich (computergeneriert)
WortzerlegungGottähnlich
eWDG, 1969

Bedeutung

Beispiel:
daß in unserm Lager bestimmte Menschen bis zur Unerträglichkeit gelobt werden, als seien sie gottähnlich [R. BartschGeliebt436]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Herrscher Status Stellung Verehrung Wesen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›gottähnlich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jetzt stehen fast alle Räder still, und diesmal hat es der gottähnliche Kim selbst gefügt.
Die Zeit, 07.05.2003, Nr. 19
Karl Marx brachte es sogar in China zu gottähnlichen Ehren.
Der Tagesspiegel, 06.03.2001
Die Kaisermystik gab dem Herrscher eine sakrale und sogar gottähnliche Stellung.
Maschke, E.: Friedrich II. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 1508
Selbstverständlich fühlt sich Prometheus ganz und gar nicht gottähnlich, sondern elend im höchsten Maße.
Jung, Carl Gustav: Psychologische Typen. In: ders., Gesammelte Werke, Bd. VI, Zürich u. a.: Rascher 1967 [1921], S. 180
Gemessen am streng unterscheidenden Sprachgebrauch anderer Völker hat das Griechentum schon seit früher Zeit die Beiworte göttlich und gottähnlich mit erstaunlicher Großzügigkeit verwendet.
Gigon, Olof: Das hellenische Erbe. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 8014
Zitationshilfe
„gottähnlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/gottähnlich>, abgerufen am 23.10.2019.

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