gottvoll

GrammatikAdjektiv
Worttrennunggott-voll
WortzerlegungGott-voll
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
umgangssprachlich übermäßig komisch wirkend
2.
gehoben in ergreifender Weise herrlich

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie gab nicht acht auf mich, weil ich erst vierzehn Jahre alt war, und redete immer von Tanzen und Konzert und einem gottvollen Sänger.
Thoma, Ludwig: Lausbubengeschichten. In: ders., Lausbubengeschichten, Frankfurt a. M.: Büchergilde Gutenberg 1961 [1905], S. 104
Es gibt keinen Gott; aber es gibt gute, gottvolle, göttliche Mystiker.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 10672
Im stadthistorischen Museum in der Burg Frankenberg am Rande der Innenstadt kann man viel über die gottvolle Zeit erfahren.
Die Zeit, 19.06.2000, Nr. 25
Dass man mit dem phonetisch gottvollen Namen "Amadeus" international besser fährt als mit "Mozart", hatte ja schon Falco erkannt.
Die Welt, 28.01.2002
Oder sie malt, und ich schleiche mich zum CD-Player, um die gottvolle neue Willie Nelson-Platte zu hören.
Der Tagesspiegel, 08.02.2003
Zitationshilfe
„gottvoll“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/gottvoll>, abgerufen am 19.10.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Gottvertrauen
gottverlassen
gottvergessen
gottverflucht
gottverdammt
Gottwesen
gottwohlgefällig
Götze
Götzenaltar
Götzenanbeter