grafisch

Alternative Schreibung graphisch
Grammatik Adjektiv
Worttrennung gra-fisch ● gra-phisch
Wortzerlegung Grafik -isch
Rechtschreibregel § 32 (2)
Wortbildung  mit ›grafisch‹ als Letztglied: computergrafisch · computergraphisch

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. die Kunst der Grafik betreffend
  2. 2. ...
  3. 3. [Mathematik] ...
eWDG

Bedeutungen

1.
die Kunst der Grafik betreffend
Beispiele:
die grafische Kunst
das grafische Schaffen, Gewerbe
2.
Beispiele:
eine grafische Darstellung (= Darstellung in der Form von Kurven oder Linien, um Zahlen oder Vorgänge zu veranschaulichen)
etw. grafisch (= in der Form von Kurven oder Linien) darstellen
neue Kategorien und Farbnuancen, um die einzelnen Sorten graphisch zu charakterisieren [ BöllHaus105]
3.
Mathematik
Beispiel:
das grafische Rechnen (= Rechnen mit Hilfe von gezeichneten Rechentafeln)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Grafik · Graphik · Graphiker · graphisch
Grafik Graphik f. Vervielfältigung von Bilddarstellungen und Schrift durch Druck, Kunst des Zeichnens, des Kupfer-, Stahl-, Holzstichs und Holzschnitts, das einzelne nach diesen Verfahren hergestellte Blatt, gebildet (Ende 18. Jh.) aus lat. graphicē, griech. graphikḗ (téchnē) (γραφικὴ τέχνη) ‘Zeichenkunst, Malerei’, dem substantivierten Fem. von graphikós (γραφικός) ‘malerisch, zum Malen geeignet’; zu griech. gráphein (γράφειν) ‘einritzen, zeichnen, schreiben’. Zuerst Graphic ‘Schreibekunst’, dann Graphik ‘Zeichenmalkunst’ (um 1800), als kunstwissenschaftlicher Terminus seit der 1. Hälfte des 20. Jhs. Graphiker m. (1. Hälfte 20. Jh.). graphisch Adj. zuerst in der Fügung graphische Figuren ‘Schriftzeichen’ (Anfang 19. Jh.), danach erweitert ‘zeichnerisch, linear oder figurenhaft dargestellt’ (1. Hälfte 19. Jh.); vgl. älteres frz. graphique.

Thesaurus

Synonymgruppe
grafisch · graphisch
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›grafisch‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bieten die DWDS-Wortprofile zu ›grafisch‹ und ›graphisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›grafisch‹, ›graphisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein Objekt ist dabei repräsentiert durch ein benanntes grafisches Symbol. [C't, 2001, Nr. 6]
Der Rest der Installation läuft dann im grafischen Modus ab. [C't, 2001, Nr. 22]
Ohne die sonst üblichen kurzen Pausen zum Positionieren des Cursors gehen grafische Arbeiten wesentlich flotter von der Hand. [C't, 2001, Nr. 21]
Nach dem Start fällt zuerst die grafische Oberfläche ins Auge. [C't, 2001, Nr. 13]
Dagegen war aber die konkrete Verwendung eines Werbetextes in einer grafischen Gestaltung geschützt. [Tippach-Schneider, Sabine: Das große Lexikon der DDR-Werbung, Berlin: Schwarzkopf & Schwarzkopf 2002, S. 342]
Zitationshilfe
„grafisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/grafisch>.

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