greifen

GrammatikVerb · griff, hat gegriffen
Aussprache
Worttrennunggrei-fen
Wortbildung mit ›greifen‹ als Erstglied: ↗Greifarm · ↗Greifbagger · ↗Greifhand · ↗Greifvogel · ↗Greifzange · ↗greifbar
 ·  mit ›greifen‹ als Letztglied: ↗abgreifen · ↗angreifen · ↗aufgreifen · ↗ausgreifen · ↗danebengreifen · ↗durchgreifen · ↗eingreifen · ↗ergreifen · ↗fehlgreifen · ↗herausgreifen · ↗hereingreifen · ↗herumgreifen · ↗hinaufgreifen · ↗hinausgreifen · ↗hindurchgreifen · ↗hineingreifen · ↗hingreifen · ↗hinübergreifen · ↗ineinandergreifen · ↗nachgreifen · ↗umgreifen · ↗vorgreifen · ↗zugreifen · ↗zurückgreifen · ↗übereinandergreifen · ↗übergreifen
 ·  Ableitungen von ›greifen‹: ↗begreifenvergreifen  ·  formal verwandt mit: ↗handgreiflich · ↗tiefgreifend · ↗weitgreifend
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
etw. (rasch) in die Hand nehmen, etw., jmdn. (rasch) berühren, anfassen (und festhalten)
Beispiele:
er griff sich [Dativ] ein Buch vom Bücherbrett
der Zauberkünstler griff Karten aus der Luft
im Dunkeln suchend um sich greifen
ins Leere greifen
das Gebirge lag zum Greifen nahe vor uns
Tags griff er vom Feld die frühsten Ähren [BrechtHirse13]
sie ... hatte mit der Rechten schon ihre Tasche gegriffen [M. WalserHalbzeit249]
Sie griff ihr Haar mit beiden Händen und warf es nach hinten [NossackSpirale22]
nach etw., jmdm. greifen
Beispiele:
das Kind griff vergeblich nach der roten Kugel, nach der Mutter
nach allem Neuen, Glänzenden greifen
er griff nach seinem Hut, Mantel, um fortzugehen
nach der Zange, Schaufel, zur Zange, Schaufel greifen
zu etw. greifen
Beispiele:
zur Zange, Schaufel greifen
gehoben zur Feder greifen (= schreiben wollen)
»Gleich greifst du« – zum Stock, will er sagen [HebbelHeideknabe]
sich [Dativ] an etw. greifenetw. (rasch) berühren, anfassen
Beispiele:
er griff sich an den Kopf
sich an den Arm, die Stirn greifen
(mit der Hand) an die Wand, den warmen Ofen greifen
Sobald Strapinski nur an seine Mütze griff und dieselbe demütig vor seine Brust nahm ... verbeugte sich das Mädchen [G. KellerKleider machen Leute6,313]
übertragen
Beispiele:
der Bagger greift das Erdreich (= nimmt es auf)
die Räder greifen schlecht (= haben wenig Reibung) auf der glatten Straße
umgangssprachlich den werde ich mir schon greifen (= mit dem werde ich abrechnen)
er griff einige Akkorde auf dem Klavier (= schlug sie an)
diese Melodie greift ans Herz (= rührt)
diese Behauptung ist völlig aus der Luft gegriffen (= ist frei erfunden)
Sport, umgangssprachlich hinter sich greifen (= ein Tor in Kauf nehmen) müssen
umgangssprachlich er musste tief in den Beutel greifen (= musste viel bezahlen)
eins greift ins andere (= alles ist organisch untereinander verbunden)
das lässt sich mit Händen greifen (= ist ganz deutlich)
er greift gern nach, zu einem guten Buch (= liest gern)
nach den Sternen greifen (= Unmögliches erreichen wollen)
nach dem rettenden Strohhalm greifen
salopp, scherzhaft jmdm. unter die Arme greifen (= jmdm. helfen)
verhüllend zum Branntwein greifen (= ein Trinker werden)
zu den Waffen, zum Gewehr greifen (= kämpfen wollen)
zum Wanderstab greifen (= wandern, weggehen wollen)
zu einer List, zu strengeren Maßnahmen, unerlaubten Mitteln, zur Selbsthilfe greifen (= sie anwenden)
daß er sein Werk verlassen mußte, bevor es vollendet ist, greift jedem ans Herz [Th. Mann12,741]
der Wind, der in Metas Rock griff [H. W. RichterSpuren239]
Tief greift die Lübecker Bucht ins Land [Natur u. Heimat1960]
etw. ist hoch, niedrig gegriffenetw. ist hoch, niedrig geschätzt
Beispiel:
diese Zahl ist nicht zu hoch gegriffen
2.
jmdn. fassen, gefangen nehmen
Beispiele:
einen Dieb greifen
der Täter konnte bald gegriffen werden
der Hund greift (= fängt) den Hasen
Der läßt sich so leicht nicht greifen [FalladaBlechnapf445]
Greifen landschaftlich Kinderspiel   Haschen, Fangen
Beispiel:
die kleineren spielen, unbekümmert um den Ernst der Stunde, zwischen den Reihen Greifen [Urania1964]
3.
etw. greift um sich, greift Platzetw. breitet sich aus
Beispiele:
das Feuer griff rasch um sich
die Seuche hatte schnell um sich gegriffen
eine Unsitte griff Platz
Depressionen, die immer weiter um sich griffen [KlepperSchatten16]
es hat eine gegenseitige Zersetzung Platz gegriffen [MusilMann1622]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

greifen · greifbar · Greifer · angreifen · Angriff · Angreifer · ergreifen · übergreifen · Übergriff · vergreifen
greifen Vb. ‘nehmen, fassen’. Das gemeingerm. Verb ahd. grīfan (um 800), mhd. grīfen, asächs. grīpan, mnd. mnl. grīpen, nl. grijpen, afries. grīpa, aengl. grīpan, engl. to gripe, anord. grīpa, schwed. gripa, got. greipan (germ. *greipan) hat neben sich ein schwaches Iterativum ahd. greifōn (um 800), mhd. greifen, aengl. grāpian ‘tasten, mit der Hand berühren’. Im Dt. vermischen sich semantisch schon früh (bereits ahd.) das starke und das schwache Verb; im Nhd. fallen sie auch formal zusammen. Die germ. Bezeugungen sind nur vergleichbar mit den balt. Formen lit. griẽbti ‘anfassen, ergreifen’, lett. greibt ‘greifen, fassen’, griba ‘Wunsch, Wille’, gribēt ‘wollen’. Weitere Beziehungen sind unklar. greifbar Adj. ‘zum Greifen nahe, verfügbar’ (18. Jh.). Greifer m. ‘wer ergreift, faßt, fängt’ (17. Jh.), in der Technik ‘zum Greifen geeignete Vorrichtung an Maschinen, Kränen, Baggern’ (19. Jh.); voraus geht ein zum schwachen Verb gehörendes ahd. greifāri (um 1100), frühnhd. greifer ‘Schmeichler, Liebkosender’. angreifen Vb. ahd. anagrīfan (9. Jh.), mhd. an(e)grīfen ‘berühren, anfassen’, seit 16. Jh. auch ‘anfallen, feindlich entgegentreten’; Angriff m. ‘Offensive, Überfall’, ahd. anagrif ‘das Anfassen, Angreifen’ (11. Jh.), mhd. an(e)grif, auch ‘Handhabe’; vgl. langobard. anagrip ‘Antastung’ (7. Jh.); die heutige Bedeutung entwickelt sich über ‘feindliche Berührung, Tätlichkeit’ im 14./15. Jh.; Angreifer m. (15. Jh.). ergreifen Vb. ‘fassen, packen, im Innersten anrühren’, mhd. ergrīfen; vgl. ergreifend ‘rührend’, ergriffen ‘gerührt’, Ergriffenheit f. (19. Jh.). übergreifen Vb. ahd. ubargrīfan ‘überschreiten, übersteigen’ (10./11. Jh.), mhd. übergrīfen ‘über etw. hingreifen, es bedecken, beschädigen’; Übergriff m. ‘ungesetzliche Gewalttätigkeit’, ahd. ubargrif (11. Jh.), spätmhd. übergrif. vergreifen Vb. reflexiv ‘falsch, daneben greifen, einen Mißgriff tun, gegen jmdn. tätlich werden’, mhd. vergrīfen; vgl. vergriffen Part.adj. ‘ausverkauft, nicht mehr lieferbar’ (18. Jh.). S. auch ↗Griff, ↗Grippe.

Thesaurus

Synonymgruppe
aufbauen · ↗durchsetzen · ↗einrichten · ↗etablieren · greifen (lassen) · ↗gründen · ins Leben rufen · ↗konstituieren
Assoziationen
Synonymgruppe
greifen  ●  ↗grabschen  ugs. · ↗grapschen  ugs.
Synonymgruppe
(jemandes) habhaft werden · auffliegen lassen · ↗aufgreifen · ↗ausheben · ↗ergreifen · ↗ertappen · ↗erwischen · ↗fangen · ↗fassen · ↗festnehmen · greifen · hochgehen lassen · ↗stellen · ↗verhaften · zu fassen kriegen  ●  (jemandem) das Handwerk legen  fig. · ↗(wieder) einkassieren  ugs., salopp, fig. · am Schlafittchen packen  ugs. · arripieren  geh., veraltet · ↗aufbringen (Schiff)  fachspr., Jargon · ↗hochnehmen  ugs. · ↗hoppnehmen  ugs. · ↗hopsnehmen  ugs. · ↗kaschen  ugs. · ↗kassieren  ugs. · ↗kriegen  ugs. · ↗packen  ugs. · ↗schnappen  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(einfach) mitnehmen · ↗(sich) (ungerechtfertigterweise) aneignen · ↗(sich) einverleiben · (sich) vergreifen an · (ungerechtfertigterweise) in seinen Besitz bringen · an sich bringen · an sich nehmen · ↗einheimsen · ↗erbeuten · ↗erjagen · zugespielt bekommen  ●  ↗(sich) zueignen  juristisch · ↗kapern  fig. · (einen) Fitsch machen  ugs., rheinisch · (sich an etwas) gesund stoßen  ugs. · ↗(sich) (einfach) nehmen  ugs. · (sich) an Land ziehen  ugs. · ↗(sich) grabschen  ugs. · ↗(sich) grapschen  ugs. · (sich) greifen  ugs. · ↗(sich) gönnen  ugs. · ↗(sich) krallen  ugs. · (sich) reinpfeifen  ugs. · ↗(sich) reinziehen  ugs. · ↗(sich) schnappen  ugs. · (sich) unter den Nagel reißen  ugs. · ↗abgreifen  ugs. · ↗absahnen  ugs. · ↗abstauben (u.a. Sport)  ugs. · ↗einsacken  ugs. · ↗einstreichen  ugs. · ↗ergattern  ugs. · ↗erwischen  ugs. · mitgehen lassen  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(seine) Wirkung entfalten · ↗(sich) auswirken · einen Effekt haben · ↗fruchten · ↗funktionieren · ↗wirken  ●  greifen (Maßnahmen)  fig.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
(sich) greifen · ↗(sich) schnappen · ↗ergreifen · ↗fassen · ↗festhalten · in die Hand nehmen · nicht aus der Hand geben · nicht loslassen · ↗packen  ●  ↗nehmen  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(jemandem etwas) nicht durchgehen lassen · zur Rechenschaft ziehen  ●  ↗(sich jemanden) vornehmen  Hauptform · (sich jemanden) greifen  ugs. · ↗(sich jemanden) kaufen  ugs., veraltend · ↗(sich jemanden) vorknöpfen  ugs. · (sich jemanden) zum Geburtstag schenken  ugs. · (sich jemanden) zur Brust nehmen  ugs.
Assoziationen
  • Rechenschaft · ↗Verantwortlichkeit · ↗Verantwortung · ↗Zurechnungsfähigkeit
  • (jemanden) strafrechtlich verfolgen · (jemanden) zur Verantwortung ziehen  ●  (jemanden) beim Arsch kriegen  derb · (jemanden) beim Wickel packen  ugs., variabel · ↗(jemanden) drankriegen  ugs. · ↗(sich) (jemanden) schnappen  ugs.
  • reif (sein) · zur Verantwortung gezogen werden  ●  (sich) auf etwas gefasst machen können  ugs. · ↗dran (sein)  ugs. · ↗fällig (sein)  ugs.
  • (auf jemanden) eindringen · ↗(jemandem) zusetzen · ↗(jemanden) drängen (zu) · (jemanden) in Bedrängnis bringen · ↗bedrängen · ↗befallen · ↗beknien · ↗drangsalieren · im Nacken sitzen · ↗löchern · ↗traktieren · unter Druck setzen  ●  ↗(in jemanden) dringen  geh., veraltet · (jemandem) auf den Pelz rücken  ugs. · (jemandem) auf die Pelle rücken  ugs. · (jemandem) die Hölle heiß machen  ugs. · ↗belagern  ugs. · bitteln und betteln  ugs. · keine Ruhe geben  ugs. · nicht in Ruhe lassen (mit)  ugs.
  • (jemandem etwas) abschlagen · (jemandem etwas) nicht durchgehen lassen · (jemandem) (die) Meinung sagen · (jemandem) Grenzen setzen · (jemandem) seine Grenzen aufzeigen · ↗(jemanden) abweisen · (jemanden) in die Schranken weisen · ↗zurechtweisen · ↗zurückweisen  ●  ↗(jemandem) (etwas) husten  ugs. · (voll) auflaufen lassen  ugs.
  • (jemandem) die Leviten lesen · (jemandem) eine harte Rückmeldung geben · ↗(jemandem) heimleuchten · ↗ausschelten · ↗ausschimpfen · ↗ermahnen · ↗rüffeln · ↗rügen · scharf kritisieren · ↗schelten · ↗verwarnen · zur Ordnung rufen · ↗zurechtweisen  ●  (jemandem etwas) ins Stammbuch schreiben  fig. · (jemandem) einen Verweis erteilen  Amtsdeutsch · ↗tadeln  Hauptform · (jemandem) Bescheid stoßen  ugs. · (jemandem) aufs Dach steigen  ugs., fig. · (jemandem) den Kopf waschen  ugs., fig. · (jemandem) den Marsch blasen  ugs., veraltend · (jemandem) deutlich die Meinung sagen  ugs. · (jemandem) die Flötentöne beibringen  ugs., fig. · (jemandem) die Hammelbeine langziehen  ugs., fig. · (jemandem) die Meinung geigen  ugs. · (jemandem) die Schuhe aufpumpen  ugs., fig. · (jemandem) eine (deutliche) Ansage machen  ugs. · (jemandem) eine (dicke) Zigarre verpassen (möglicherweise veraltend)  ugs. · (jemandem) eins auf den Deckel geben  ugs. · (jemandem) zeigen, wo der Frosch die Locken hat  ugs., fig. · (jemandem) zeigen, wo der Hammer hängt  ugs., fig. · (jemandem) zeigen, wo es langgeht  ugs., fig. · (jemanden) Mores lehren  geh. · (jemanden) auf Linie bringen  ugs. · (jemanden) auf Vordermann bringen  ugs. · (jemanden) frisch machen  ugs., fig. · ↗(jemanden) lang machen  ugs. · ↗(jemanden) zusammenfalten  ugs. · ↗(sich jemanden) vorknöpfen  ugs. · ↗abmahnen  fachspr., juristisch · admonieren  geh., veraltet · ↗zurechtstutzen  ugs., fig. · ↗zusammenstauchen  ugs., fig.
  • anherrschen · ↗anschnauzen · ↗ausschelten · ↗ausschimpfen · ↗beschimpfen · ↗rüffeln · scharf kritisieren  ●  (jemandem) den Kopf abreißen  fig. · ↗(scharf) zurechtweisen  Hauptform · (jemandem) seine Meinung geigen  ugs. · ↗abwatschen  ugs. · ↗anblasen  ugs. · ↗anfahren  ugs. · ↗angiften  ugs. · ↗anmeckern  ugs. · ↗anpfeifen  ugs. · ↗anpflaumen  ugs. · ↗anranzen  ugs. · ↗anraunzen  ugs. · ↗auseinandernehmen  ugs. · die Leviten lesen  ugs., fig. · ↗fertigmachen  ugs. · rummeckern (an jemandem)  ugs. · rundmachen  ugs. · zur Minna machen  ugs., veraltend · zur Sau machen  ugs. · zur Schnecke machen  ugs., fig. · ↗zusammenfalten  ugs., fig. · ↗zusammenscheißen  derb
  • (jemandem) sein Fett geben · das kriegen, was man verdient  ●  (die) Quittung bekommen  fig. · sein Fett abkriegen  ugs.
  • (jemandem) (ordentlich) die Meinung sagen · (jemandem) gehörig Bescheid stoßen · es jemandem geben  ●  (jemandem) Bescheid sagen  fig. · ↗(jemandem) heimleuchten  veraltend · (jemandem) die Meinung geigen  ugs., fig.
  • bekommen, was man verdient · zur Rechenschaft gezogen werden  ●  (das) Passende zurückbekommen  fig. · (die) Quittung bekommen (für)  fig. · (das) kriegen, was man verdient  ugs. · (jemandem) sein Fett geben  ugs. · sein Fett abbekommen  ugs., variabel · sein Fett wegbekommen  ugs. · sein Fett wegkriegen  ugs.
  • (jemandem) die Flausen austreiben  ●  (jemandem) den Kopf zurechtrücken  fig. · (jemandem) den Kopf zurechtsetzen  fig.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arme Feder Händen Hörer Luft Maßnahmen Messer Mitteln Sternen Tasche Telefon Waffen an angreift aufgreift ausgreift dann durchgreift eingreift herausgreift hinausgreift ineinandergreifen kurz tief vorgreift zugreift zurück zurückgreift übergreift

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›greifen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Frage nach der staatlichen Tätigkeit allein greift zu kurz.
Die Zeit, 12.06.2012, Nr. 16
Ihn traf keine strafrechtliche Verantwortung für seine Behauptungen, mochten diese auch noch so sehr aus der Lust gegriffen sein.
Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 08.03.1920
Frank Braun griff sich mit beiden Händen an den Kopf.
Ewers, Hanns Heinz: Alraune, München: Herbig 1973 [1911], S. 101
Er griff nach ihrer Hand, sie setzte sich neben ihn.
Sapper, Agnes: Werden und Wachsen, Hannover: Gundert 1967 [1910], S. 185
Mit den tastenden Händen griff sie haltsuchend in die graue Luft.
Duncker, Dora: Jugend. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1905], S. 9459
Zitationshilfe
„greifen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/greifen>, abgerufen am 25.05.2018.

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